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Wildtiere

Tiere wie Füchse, Igel, Eichhörnchen oder Rehe nennt man Wildtiere. Sie leben nicht bei uns zu Hause oder auf dem Bauernhof, sondern draussen in der Natur. Ihr Lebensraum wir oft immer kleiner und es lauern viele Gefahren auf sie. Auf dieser Seite findest du spannende Rätsel und Tipps, wie auch du zum Schutz der Wildtiere beitragen kannst.

Müll gehört in den Abfalleimer

Problem: Wildtiere können sich an Abfall wie Plastik oder Alufolie verletzen oder sogar daran sterben. Auch Essensreste können für sie gefährlich werden, denn vieles, was uns gut schmeckt, kann für Wildtiere giftig sein.

Das kannst du tun:

  • Nimm deinen Abfall wieder mit, wenn du draussen bist, oder wirf ihn in den nächsten Abfalleimer. Auch kleine Sachen wie Verpackungsreste oder Gummibänder gehören nicht auf den Boden.
  • Du machst den Tieren einen Gefallen, wenn du auch Abfall von anderen Leuten entsorgst. Vielleicht kannst du ja sogar deine ganze Klasse dazu motivieren, eine Müllsammelaktion zu machen?
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Wildtiere füttern oder nicht?

Problem: Auch wenn du es gut meinst: Wildtiere brauchen normalerweise kein zusätzliches Futter. Sie finden in der Natur meist genug zu essen. Wenn wir sie füttern, könnten sie krank werden, wenn wir falsches Futter (z. B. Brot) geben oder die Futterstelle nicht genügend oft reinigen. Werden Wildtiere regelmässig gefüttert, verlieren sie ausserdem ihre Scheu vor Menschen. Das kann für sie gefährlich werden, zum Beispiel im Strassenverkehr oder durch Haustiere. Darum ist das Füttern von Wildtieren in vielen Regionen, auch im Kanton Zürich, verboten.

Das kannst du tun:

  • Eine Ausnahme vom Fütterungsverbot sind Singvögel, Wasservögel und Eichhörnchen. Die meisten dieser Tiere kommen auch im Winter gut alleine zurecht. Wenn es lange schneit oder der Boden gefroren ist, kann eine Unterstützung aber sinnvoll sein. So hilfst du den Tieren und kannst sie gleichzeitig besser beobachten und mehr über die Natur lernen. Was geeignetes Vogelfutter ist und worauf du achten musst, erfährst du in unserem Merkblatt.
  • Wenn du wissen willst, welche Arten bei dir zu Besuch kommen, schau doch mal auf der Webseite der Vogelwarte vorbei.
  • Am besten ist es aber, wenn Tiere auf natürliche Weise ihr Futter finden. Pflanze dafür einheimische Blumen und Sträucher im Garten oder auf dem Balkon. An sehr heissen Tagen kannst du zusätzlich eine Schale mit Wasser hinstellen. Was dabei wichtig ist, erfährst du hier.
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Schaffe ein Zuhause für Wildtiere

Problem:
Viele Wildtiere finden heute nur noch schwer ein Zuhause. Gärten und Parks sind oft sehr ordentlich: alles ist aufgeräumt, gemäht und geschnitten. Doch Tiere wie Igel, Insekten oder Vögel brauchen Verstecke, um sich auszuruhen und sich vor Feinden zu schützen, um zu überwintern oder ihre Jungen grosszuziehen. Wenn es keine Laubhaufen, alten Baumstämme oder wilde Ecken mehr gibt, fehlt ihnen ein wichtiger Lebensraum.

Das kannst du tun:
Du musst gar nicht viel machen, um Wildtieren zu helfen. Lass zum Beispiel einfach mal einen Laubhaufen liegen oder erlaube in deinem Garten oder auf dem Balkon eine wilde Ecke. Auch alte Baumstämme, Äste oder Steinhaufen sind perfekte Verstecke und Wohnplätze für viele Tiere. So schaffst du ein echtes Zuhause für Wildtiere direkt vor deiner Tür.

  • Falls du Zeit und Lust hast so etwas für die Wildtiere zu erschaffen, kannst du dich von unseren Anleitungen inspirieren lassen.
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Hast du ein verletztes Tier gefunden?

Problem:
Ein Vogel fliegt nicht mehr weg, wenn du dich näherst? Ein Igel ist mitten am Tag unterwegs und wankt herum? Dann stimmt vielleicht etwas nicht. Verletzte oder kranke Wildtiere brauchen Hilfe von Fachpersonen. Wenn man versucht, ein Tier selbst zu retten, kann man ihm aus Versehen schaden – oder sich sogar selbst in Gefahr bringen.

Das kannst du tun:
Bleib ruhig und halte Abstand. Versuch nicht, das Tier selbst zu versorgen oder mitzunehmen, sondern sag einem Erwachsenen Bescheid. Zusammen könnt ihr beim Tierschutz, einem Wildhüter oder bei einer Wildtierstation anrufen. Da werden sich Personen um das Tier kümmern, welche genug Erfahrung und Ressourcen haben, damit es dem Tier bald wieder besser geht. 

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Fallen im Garten

Problem: In vielen Gärten entstehen unbemerkt Fallen für Wildtiere, zum Beispiel durch Netze, offene Schächte, Gift oder herumliegende Schnüre. Tiere können sich darin verfangen oder schwer verletzen.

Das kannst du tun: Du kannst deinen Garten sicherer machen, indem du gefährliche Stellen abdeckst, auf Gift verzichtest und Ordnung hältst. Mehr Infos dazu findest du im Spiel und in den Lösungen unten. Mit diesen einfachen Veränderungen hilfst du Wildtieren, sich bei dir sicher zu bewegen und stellst ihnen so wieder einen grösseren Lebensraum zur Verfügung.

  • Spiel-Erklärung: Findest du die Fallen?

    Spiel-Anleitung:
    In diesem Bild haben sich 14 Fallen für Wildtiere versteckt – kannst du sie entdecken? Wenn du auf eine Stelle klickst, die gefährlich sein könnte, erscheint ein Vorschlag, durch was du die Falle ersetzen könntest.

    Falls das Bild zu klein ist, kannst du es hier grösser anschauen.

    Spiel-Lösung:
    Sobald du alle Fallen gefunden hast oder nicht mehr weiterweisst, kannst du dein Ergebnis mit der Lösung unten vergleichen. Dort bekommst du auch noch weitere Erklärungen zu den Fallen und wie man sie tierfreundlich verbessern kann:

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