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So helfen Sie den Welpen

Wir alle können einen Beitrag leisten, um den unseriösen Welpenhandel einzudämmen. Auch wer selbst keinen Hund anschaffen will, kann zumindest im Bekanntenkreis zur Vorsicht mahnen. Wenn jemand immer neue Welpen beherbergt oder nicht sagen will, wo sie herkommen, ist es wichtig, aktiv zu werden. Helfen Sie mit!

Topaktuell:

Unterscheiden Sie seriöse von unseriösen Angeboten in fünf einfachen Schritten mit unserer Checkliste für den Hundekauf.

Unseriöse Herkünfte melden

Halten sie die Augen offen und melden Sie dubiose Vorgänge. Wenn jemand von heute auf morgen einen Welpen hat und nicht Auskunft geben will, wo er herkommt, fragen Sie auf der Gemeinde nach, ob der Hund offiziell registriert ist. Oder wenn Sie beobachten, dass in einem Haus immer wieder andere Welpen ein- und ausgehen, melden Sie dies dem kantonalen Veterinäramt. Sollten Sie auf einem Parkplatz oder nahe der Grenze eine verdächtige Hunde-Übergabe beobachten, so informieren Sie umgehend die Polizei. Falls Sie auf einer Verkaufsplattform unseriöse Inserate entdecken, kontaktieren Sie die Plattform-Betreiber.

Welpenschutz unterstützen

Wenn Sie selbst keine Hunde halten, aber dennoch ein Herz für Tiere haben, können Sie unsere Informationen weiterreichen und auch auf Social Media teilen. Berichten Sie im Bekanntenkreis über den skrupellosen Welpenhandel, warnen Sie vor unüberlegtem Kauf und informieren Sie Ihr Umfeld, wie man sich davor schützen kann.
Sie können unsere Aufklärungsarbeit und unseren Kampf gegen den skrupellosen Welpenhandel auch mit einer Spende unterstützen.

Vorsicht bei der Anschaffung

Wenn Sie sich einen Hund an Ihrer Seite wünschen und diese Entscheidung nicht bereuen oder gar auf unseriöse Angebote hereinfallen möchten, beachten Sie folgende Punkte:

  • Informieren Sie sich vor der Anschaffung, ob Sie die Bedürfnisse eines Hundes erfüllen können.
  • Wählen Sie eine Rasse, die zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt.
  • Fragen Sie nach der Herkunft des Hundes und lernen Sie ihn kennen, bevor Sie sich für ihn entscheiden.
  • Fordern Sie Nachweise, dass der Hund gechippt, entwurmt und korrekt geimpft wurde.
  • Und zu guter Letzt: Schlafen Sie nochmals darüber. Denn die Verpflichtung, die Sie eingehen, dauert ein ganzes Hundeleben lang.

Unsere Checkliste hilft Ihnen beim Hundekauf. Wer die fünf Schritte sorgfältig durchgeht und alle zentralen Fragestellungen abklärt, läuft weniger Gefahr, auf eine tierquälerische Zucht hereinzufallen.

Hunde aus dem Ausland

Informieren Sie sich gründlich, welche Voraussetzungen bezüglich Gesundheit, Rasse und Papiere gelten, bevor Sie ein Tier aus dem Ausland mit in die Schweiz nehmen. Diese können je nach Tierart, Herkunftsland und Alter des Tieres variieren. Genaue und aktuelle Angaben erhalten Sie bei der Online-Hilfe des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV.

Zahlreiche Organisationen vermitteln mittlerweile auch Hunde aus dem Ausland in die Schweiz. Eine solche Adoption hat den Vorteil, dass der Hund die Zeit bis zur legalen Ausreise bei der Organisation verbringen kann. Doch auch hier sollten Sie die Organisation eingehend prüfen, bevor Sie sich für einen Hund entscheiden. Weitere Informationen zum Thema Tierschutzhunde aus dem Ausland adoptieren sowie eine Checkliste, die Ihnen hilft, eine seriöse Organisation zu erkennen, finden Sie im Fokusartikel unseres ZT-Magazins 2/20.

Übrigens: Den Streunern kann auch geholfen werden, ohne sie mit in die Schweiz zu nehmen. Vor Ort finden sich häufig Tierschutzorganisationen, die um jede finanzielle Unterstützung froh sind.

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