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Tipps

Wie bringt man Abwechslung ins Degugehege? Und wie können Degus und Kinder Freunde werden? Tipps und Tricks rund um das Leben mit Degus.

Beschäftigung von Degus

In der Natur verbringen Degus viel Zeit damit, die Umgebung zu erkunden, dabei Nahrung zu suchen, sich vor Raubtieren zu schützen und sich einen Bau zu graben oder diesen auszubessern. Damit ihnen das Leben in menschlicher Obhut nicht zu langweilig wird, sollten Sie Ihren Degus genügend Abwechslung und Beschäftigung bieten.

  • Futterbeschäftigung

    Die einfachste und natürlichste Art, Degus zu beschäftigen, geht übers Futter:

    • Trockenfutter im Gehege verstreuen
    • Kolbenhirse ins Streu stecken oder aufhängen
    • Futter in Kartonröhren verstecken
  • Auslauf

    Ein Auslauf ist eine gute Möglichkeit, Ihren Degus sowohl mehr Bewegung zu ermöglichen als auch mehr Fläche zum Erkunden zu bieten. Wichtig ist, dass die Tiere sich nirgends verletzen können (z.B. durch Stürze, herunterfallende Gegenstände, Engstellen, in denen sie stecken bleiben könnten, Stromkabel etc.). Ebenso wichtig sind verschiedene Versteckmöglichkeiten. Eine direkte, geschützte Verbindung zwischen Gehege und Auslauf gibt den Degus maximale Freiheit.

  • Neues anbieten

    Im Auslauf und im Gehege können Sie den Degus immer wieder etwas Neues anbieten, das sie erkunden können.

    • Buddelkiste mit anderer Einstreu (z.B. Kokoshumus, Maisspindelgranulat)
    • getrocknetes Moos
    • neue Einrichtungsgegenstände
    • neue Korkröhren und Kletteräste
    • saubere Steine von draussen
      Vorsicht: Steine dürfen nicht im Tiefstreubereich platziert werden, sie könnten sonst beim Höhlenbau auf die Degus fallen.
  • Medical Training und Tricks

    Auch Degus können dank Belohnung lernen, bei Pflegemassnahmen und Gesundheitschecks zu kooperieren. Mögliche Ziele beim Medical Training für Degus:

    • Männchen machen, um Bauch zu kontrollieren
    • Einsteigen in kleine Transportbox zum Wiegen
    • Stillhalten bei der wöchentlichen Ganzkörperkontrolle

    Manche Degus haben auch Freude daran, Tricks zu lernen. Sie folgen einem Target oder laufen über Rampen und durch Tunnel, um sich eine Futterbelohnung zu verdienen.

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Degus sind neugierig und erkunden gern neue Dinge im Gehege und im Auslauf.
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Der Auslauf sollte so gestaltet sein, dass die Degus nichts kaputt machen und sich nicht verletzen können.

Degus & Kinder

Degus eignen sich relativ gut als Haustiere für Jugendliche, die die Nager vor allem beobachten möchten. Für kleinere Kinder, die die Degus gerne streicheln und herumtragen wollen, sind sie dagegen ungeeignet. Sie können kräftig zubeissen, wenn sie bedrängt werden. Auch löst sich die Haut am Schwanz leicht ab, wenn man einen Degu daran festhält. Damit das Zusammenleben von Kind und Degus im gleichen Haushalt klappt, gilt es also einiges zu beachten.

  • Degus und Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen
  • auch ältere Kinder im Umgang mit den Degus zunächst beobachten und ggf. eingreifen
  • Degugehege nicht ins Kinderzimmer stellen, da Degus den Schlaf des Kindes stören können
  • Regeln aufstellen (z.B. nicht in Verstecke fassen, nicht am Schwanz halten)
  • dem Kind die Regeln erklären/aufzeigen, warum diese wichtig sind
  • das Kind ermutigen, die Degus zu beobachten anstatt sie anzufassen
  • dem Kind zeigen, wie es einen Degu richtig hält und trägt
  • dem Kind erklären, dass Degus ohne Vorwarnung zubeissen können, wenn sie bedrängt werden
  • bei Bissen Arzt/Ärztin konsultieren

 

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Nicht alle Degus werden so zahm, dass Kinder sie auf die Hand nehmen können.
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Degus profitieren von der Fantasie der Kinder, die sich immer neue Beschäftigungen für sie ausdenken.

Weitere Informationen zur Deguhaltung

Sie haben noch Fragen zur Deguhaltung? Im Rahmen unserer Haustierberatung beantworten wir Ihnen gern Fragen zur Haltung, Gesundheit und Co.

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