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Die Rennmaus

Rennmäuse sind faszinierende Tiere, die durch ein aufgewecktes Wesen und ihre unglaubliche Energie begeistern. In der Haustierhaltung bringen die eigentlich nachtaktiven Tiere auch tagsüber Leben ins Gehege und lassen sich somit gut beobachten. 

Ursprung

Ursprünglich stammen die Tiere aus den Steppengebieten Asiens und Afrikas, wo es auch heute noch über 100 verschiedene Arten gibt. Als Heimtier am weitesten verbreitet ist die Mongolische Wüstenrennmaus. Sie kommt - wie es der Name schon sagt - vor allem nördlich und östlich der Gobi-Wüste vor. Wenn man es genau nimmt, stimmt dieser Name jedoch nicht ganz, da es sich bei ihrem Verbreitungsgebiet um Steppen und nicht Wüsten handelt. 

Alle heutigen in Gefangenschaft gehaltenen Rennmäuse stammen von ein paar wenigen Exemplaren ab, die 1935 in der östlichen Mongolei und in der Mandschurei gefangen wurden. Diese kamen zunächst nach Japan und wurden dort weitergezüchtet. Von dort gelangten sie dann in die USA und später nach Europa. Um die Genvielfalt zu erweitern und Inzucht zu vermeiden, kreuzen Züchter*innen heute die in Gefangenschaft gehaltenen Rennmäuse wieder mit wilden, in der Natur frei lebenden Rennmäusen. 

Steckbrief zur Rennmaus

Grösse und Gewicht
18 bis 26 cm Länge
(inkl. Schwanz)
70 bis 130 g

Lebenserwartung
3 bis 5 Jahre

Ur-Ahn
Mongolische Rennmaus (Meriones unguiculatus)

Haustier seit
ca. 100 Jahren

Aktivitätszeit
wechselaktiv (Schlaf- und Aktivphasen über den Tag verteilt)

Haltungskosten
ca. 480 CHF pro Jahr
(für 2 Tiere)

Zeitaufwand
mind. 20 Minuten pro Tag

Aktivitäten
Beobachten
Buddeln

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