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Lösungen

Damit Konsumentinnen und Konsumenten eigenverantwortlich agieren können, ist es wichtig, dass mögliches Tierleid hinter Alltagsprodukten bekannt ist. Unbekannte Herstellungsmethoden, undurchsichtige Lieferketten und nichtsagende Produktetiketten verunmöglichen der Kundschaft einen ethischen Kaufentscheid. Um diese Situation zu verbessern, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Transparenz schaffen

Positivlabels

Labels kennzeichnen besondere Produktionsbedingungen wie zum Beispiel faire Arbeitsbedingungen, hohe Umwelt- und Tierschutzstandard. Produzenten und Produzentinnen können sich freiwillig zertifizieren lassen und profitieren dann häufig von höheren Preisen. Wichtig ist, dass die Einhaltung der Regelungen durch eine unabhängige Stelle kontrolliert wird.

Die grosse Anzahl verschiedener Labels macht es aber schwierig, den Überblick zu behalten. Und nicht jedes Label hält in Sachen Tierschutz, was es zu versprechen scheint.

Deklarationspflicht

Während Labels auf Freiwilligkeit beruhen, zwingt eine Deklarationspflicht alle Verkäuferinnen und Verkäufer dazu, ihre Lieferkette nachvollziehbar aufzuzeigen und die Produktionsbedingungen für jedes Produkt offen zu legen. Für Echtpelz wurde 2014 eine derartige Deklarationspflicht in der Schweiz eingeführt. 

Mehr Alternativen

Wo kein Tier drin steckt, dafür kann auch kein Tier leiden. Nach diesem Motto können wir uns dafür einsetzen, dass mehr pflanzliche Alternativen entwickelt - oder auch nur wiederentdeckt - und gefördert werden. Dabei ist es wichtig, dass wir die Umwelt nicht ausser Acht lassen. Aufgrund des Mikroplastik-Problems und der Klimaerwärmung sind erdölbasierte Alternativen längerfristig für die Umwelt und damit auch für die Tierwelt nicht die Lösung, die wir anstreben sollten.

Letzte Möglichkeit: Importverbot

Das Thema Echtpelz zeigt uns, dass Alternativen und eine Deklarationspflicht allein das Problem nicht immer lösen können. Für besonders tierquälerische Produkte wäre daher ein Importvorbot sinnvoll, damit wir Schweizerinnen und Schweizer das Tierleid im Ausland durch unseren Konsum nicht weiter fördern.

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