Haustiere
Tiere wie Hunde, Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen nennt man Haustiere. Sie leben mit uns zusammen und bereiten uns Freude. Aber: Auch Haustiere haben Bedürfnisse – sie brauchen Bewegung, richtiges Futter und viel Aufmerksamkeit. Auf dieser Seite erfährst du, was du tun kannst, damit es Haustieren besser geht.
Welches Haustier passt zu dir?
Problem: Viele Leute kaufen sich ein Haustier, ohne richtig überlegt zu haben, ob das Tier wirklich zu ihnen passt. Manche wissen nicht, wie viel Zeit, Geld oder Platz ein Haustier braucht oder wie man es richtig pflegt. Später merken sie dann, dass ein Tier gar nicht in ihren Alltag passt und sie ihm nicht gerecht werden können. Dann müssen sie das Tier leider abgeben oder es geht dem Tier schlecht – und das ist für das Tier und den Menschen nicht schön.
Das kannst du tun:
- Finde mit unserer Haustier-Übersicht, dem Quiz und dem Entscheidungsbaum heraus, welches Tier zu dir und deiner Familie passt – oder ob ein Haustier im Moment vielleicht nicht das Richtige ist.
- Informiere dich gut über die Bedürfnisse deines Haustiers, bevor ihr es in eure Familie holt. Infos dazu findest du in unseren Tierportraits.
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Haustier-Übersicht
In unserer Übersicht «Welche Haustiere eignen sich für Familien?» findest du die häufigsten Haustierarten auf einen Blick. Hier kannst du dich informieren, welche Tiere es gibt und welche für dich und deine Familie spannend sind. Genauere Informationen zu den einzelnen Arten findest du in den verschiedenen Haustier-Portraits.
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Quiz "tierische Entscheidung"
In unserem Quiz kannst du herausfinden, welches Tier zu dir und deiner Familie passt.
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Entscheidungsbaum
In unserem Flyer «Augen auf vor dem Kauf» finden du und deine Eltern auf Seite 3 einen Entscheidungsbaum, der euch schnell und einfach aufzeigt, welches Haustier zu euch passen würde. Geht die Fragen durch und folgt den richtigen Pfeilen, bis ihr bei einem Tier angekommen seid. Der Flyer enthält auch wichtige Fragen, die ihr euch als Familie gemeinsam stellen solltet, bevor ihr ein Tier kauft oder adoptiert.
Beschäftigungen für dein Tier
Problem: Viele Haustiere langweilen sich, weil sie keine Beschäftigung haben und fühlen sich darum unwohl, werden traurig, gestresst oder sogar krank. Leider wissen viele Menschen nicht genau, was ihr Tier wirklich braucht – vor allem bei der Beschäftigung. Dabei brauchen nicht nur Hunde und Katzen Abwechslung, sondern auch kleine Tiere wie Kaninchen oder Ratten. Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse, die oft unterschätzt werden.
Das kannst du tun: Hier findest du tolle Anleitungen, wie du mit einfachen Materialien spannende Beschäftigungen für deine Katze basteln kannst. Schnapp dir Kartons, Haushaltspapier, leere Rollen und Leckerlis und leg los! Die Bastelideen kannst du unten ganz einfach als PDF herunterladen und direkt ausprobieren.
Übrigens: Viele Beschäftigungsideen lassen sich mit kleinen Anpassungen auch für andere Tiere nutzen. Tausche zum Beispiel Katzenleckerli gegen Gemüse und Salat für Kaninchen oder nutze grössere Schachteln für Hunde. Achte dabei darauf, dass die Materialien und Snacks für die jeweilige Tierart sicher und ungiftig sind.
Verstehe die Sprache der Tiere
Problem: Tiere sprechen nicht dieselbe Sprache wie wir. Wie sie sich fühlen, zeigen sie über ihre Körpersprache. Viele Menschen erkennen diese Signale nicht oder verstehen sie falsch. So kann es passieren, dass ein Tier gestreichelt wird, obwohl es das nicht möchte, oder sich unsicher, gestresst oder unwohl fühlt. Das ist nicht schön für das Tier und kann auch für uns Menschen gefährlich werden, wenn wir Warnsignale übersehen und gebissen oder gekratzt werden.
Das kannst du tun: Wenn du lernst, die Tiersprache zu verstehen, kannst du richtig reagieren und deinem Tier helfen, sich sicher und wohlzufühlen. Die Spiele und Erklärungen unten zeigen dir, wie Tiere aussehen und sich verhalten, wenn sie sich gut oder schlecht fühlen.
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Spiel-Erklärung: Hundesprache
Informationen:
Schau dir als erstes die kurze Übersicht zur Hundesprache an. Dort erfährst du, wie Hunde zeigen, wie es ihnen gerade geht.
Spiel-Anleitung:
Unten erscheinen nacheinander verschiedene Bilder von Hunden. Klicke jeweils auf das Bild, um es zu vergrössern und ziehe es anschliessend in den passenden Bereich:Grün = Der Hund fühlt sich wohl.
Gelb = Es ist nicht ganz klar, ob sich der Hund gut oder schlecht fühlt.
Rot = Der Hund ist gestresst oder hat Angst.Falls das Spielfeld zu klein ist, klicke rechts oben auf den Knopf in der Ecke.
Spiel-Lösung:
Klicke auf den blauen Knopf rechts unten. So siehst du, welche Tiere du richtig eingeordnet hast. Falls du noch nicht alles richtig einordnen konntest, kannst du auch nochmal auf der Übersicht nachschauen.
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Spiel-Erklärung: Katzensprache
Informationen:
Schau dir als erstes die kurze Übersicht zur Katzensprache an. Dort erfährst du, wie Hunde zeigen, wie es ihnen gerade geht.
Spiel-Anleitung:
Im Rätsel unten siehst du verschiedene Verhaltensweisen einer Katze. Daneben findest du Wörter, die beschreiben, in welcher Stimmung sie gerade ist. Ziehe die passenden Wörter zu den Bildern.Falls das Spielfeld zu klein ist, klicke rechts oben auf den Knopf in der Ecke.
Spiel-Lösung:
Ob du alle Verhaltensweisen richtig erkannt hast, siehst du, wenn du auf den blauen Knopf rechts unten klickst. Falls du noch nicht alles richtig zuordnen konntest, kannst du auch nochmal auf der Übersicht nachschauen.
Qualzuchten
Problem: Manche Tiere werden extra so gezüchtet, dass sie ein bestimmtes Aussehen haben. Zum Beispiel sehr kurze Nasen, extrem kleine Köpfe oder besonders kurze Beine. Viele Menschen finden das süss und wissen nicht, dass diese Tiere dadurch oft starke Schmerzen haben oder krank werden. Wenn Tiere wegen solcher Züchtungen leiden, nennt man das Qualzucht. Das betrifft nicht nur gewisse Hunde, sondern auch Katzen, Schlangen, Kaninchen und andere Tiere.
Das kannst du tun:
- Lerne mit unseren Spielen unten mehr über die Merkmale von Qualzucht und was das für die Tiere bedeutet.
- Kaufe keine Qualzuchten vom Züchter. Denn nur wenn solche Tiere nicht mehr nachgefragt werden, hört auch die Zucht auf. Wenn deine Familie unbedingt eine Qualzucht-Rasse möchte, informiert euch gut über die Gesundheitsprobleme und sucht stattdessen in Tierheimen nach einem passenden Tier.
- Gib dein Wissen auch anderen weiter und erkläre ihnen, warum es nicht gut ist, Qualzuchten zu kaufen.
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Spiel-Erklärung: Die Französische Bulldogge
Spiel-Anleitung:
Auf dem Foto unten siehst du eine Französische Bulldogge. Diese Rasse ist eine Qualzucht, da viele Merkmale dem Hund Schmerzen bereiten. Klicke auf die Stellen am Hund, von denen du denkst, dass sie zu Problemen führen.Falls das Bild zu klein ist, kannst du es hier grösser anschauen.
Spiel-Lösung:
Wenn du richtig geklickt hast, öffnet sich ein kleines Fenster mit den entsprechenden Problemen, die dieses Merkmal verursacht. Im Ganzen gibt es sechs Felder zu finden.Weitere Informationen:
Mehr Infos zu Qualzucht-Merkmalen und ihren Folgen für die Tiere findest du hier:
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Spiel-Erklärung: Finde die Fehler
Informationen:
Qualzuchten gibt es bei fast allen Tierarten – nicht nur bei Hunden und Katzen, sondern auch bei Schlangen, Geckos, Kaninchen, Mäusen, Hamstern, Meerschweinchen, Fischen oder Vögeln. Sogar bei Nutztieren kommt das vor. Sie werden oft so gezüchtet, dass sie besonders viele Eier legen, viel Milch geben oder sehr schnell wachsen, damit es mehr Fleisch gibt. Für die Tiere hat das oft schlimme Folgen, denn viele leiden unter gesundheitlichen Problemen.Spiel-Anleitung:
In der Bildergalerie siehst du einige Beispiele von weiteren Qualzucht-Rassen. Schau dir zuerst die kleine Bilder an (ohne sie anzuklicken) und überlege, welche Merkmale dem Tier wohl Probleme bereiten könnte. – klick auf die Bilder, um mehr darüber zu erfahren.Spiel-Lösung:
Klicke auf die Bilder, um mehr über die Qualzucht-Merkmale dieser Tiere zu erfahren.