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Der Degu

Degus stammen ursprünglich aus Chile. Dort leben die geselligen Nager in selbstgegrabenen Tunneln und Höhlen, die sie im Schutz von Sträuchern oder Felsen anlegen. Mehrere Familien können sich zu einer Kolonie zusammenschliessen, die mehr als hundert Tiere zählen kann. Droht Gefahr, warnen sich Degus gegenseitig durch schrille Rufe. Degus sollten daher nie einzeln gehalten werden, auch wenn die Vergesellschaftung von erwachsenen Tieren nicht immer einfach ist, da sie recht territorial sind.

In der Natur sind Degus vor allem am Morgen und am späten Nachmittag aktiv. In der Haustierhaltung sind sie teilweise auch ganztags und sogar in der Nacht aktiv. Dann spielen sie miteinander, toben durchs Gehege, putzen ihr Fell, zernagen die Einrichtung oder verbringen ihre Zeit mit der Nahrungsaufnahme. Degus sind Nahrungsspezialisten: Sie sind reine Pflanzenfresser und an karge Nahrung angepasst.

Einige Degus werden sehr zahm, klettern auf die Hand und lassen sich sogar streicheln. Andere bleiben dagegen ein Leben lang scheu. Es ist wichtig, die Eigenarten der einzelnen Degus zu akzeptieren. Daher eignen sich Degus vor allem für Personen als Haustier, die am Tag Zeit haben und kein Streicheltier suchen. Die herzigen Südamerikaner lassen sich dafür wunderbar beobachten.

Steckbrief zum Degu

Grösse und Gewicht
20 bis 30 cm Länge
(inkl. Schwanz)
170 bis 300 g

Lebenserwartung
4 bis 6 Jahre

Ur-Ahn
Gewöhnlicher Degu
(Octodon degus)

Haustier seit
ca. 50 Jahren

Aktivitätszeit
tag- und dämmerungsaktiv

Haltungskosten
mind. 840 CHF pro Jahr
(für 2-3 Tiere)

Zeitaufwand
mind. 20 Minuten pro Tag

Aktivitäten
Beobachten
Fütterung aus der Hand
Tricks (je nach Charakter)

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