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Die Farbmaus

Nicht alle Menschen mögen Mäuse, doch vielen entlocken die kleinen Turner sofort ein Lächeln. Bereits als Kinder haben wir sie als Helden zahlreicher Zeichentrickfilme kennen- und liebengelernt. Auch in natura haben die kleinen Nager einiges zu bieten. Wer ihnen zuschaut, wie sie neugierig ihr Terrarium erkunden und überall herumwuseln, braucht keinen Fernseher mehr.

Ursprung

Farbmäuse stammen von graubraunen Hausmäusen ab, die ursprünglich in Steppengebieten Asiens lebten. Ausgrabungen belegen, dass sich Hausmäuse schon in der Jungsteinzeit in die Nähe der Menschen begaben. Denn durch den Ackerbau erschloss sich für die kleinen Nager eine neue Nahrungsquelle. Viele Menschen sahen Hausmäuse vorerst als Plage, die ihre Vorräte bedrohten und Krankheiten übertrugen. Von anderen wurden die Mäuse wiederum verehrt. Man brauchte sie für heilige Rituale oder setzte sie als Glücksbringer und zum Heilen von Krankheiten ein. 

Die menschliche Nähe verschaffte den Mäusen "Mitfahrgelegenheiten". Mit Schiffen gelangten sie bis nach Amerika und Europa. Ende des 19. Jahrhunderts gab es dort die ersten Hobbyzüchter und Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Mäuse als Labortiere endteckt. 

Heute ist die Farbmaus ein weitverbreitetes Haustier, das es in verschiedenen Farben und Fellzeichnungen gibt. 

Steckbrief

Grösse und Gewicht
13 bis 20 cm
(inkl. Schwanz)
25 bis 50 g

Lebenserwartung
1 bis 2 Jahre

Ur-Ahn
Hausmaus (Mus musculus)

Haustier seit
ca. 200 Jahren

Aktivitätszeit
dämmerungs- und nachtaktiv

Haltungskosten
ab 500 CHF pro Jahr
(für 3 bis 4 Tiere)

Zeitaufwand
mind. 20 Minuten pro Tag

Aktivitäten
Beobachten
Fütterung aus der Hand
Tricks (je nach Charakter)
 

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