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Der Hamster

Bei den Hamstern, die sich in Schweizer Haushalten gehalten werden, handelt es sich um verschiedene Arten. Beliebt sind zum Beispiel die grossen Goldhamster, die vom Syrischen Goldhamster abstammen. Zusätzlich findet man verschiedene kleinere Hamsterarten wie den Roborowski, den Campbell und den Dsungarischen Zwerghamster. Die beiden letzten Arten ähneln sich sehr und wurden in der Heimtierhaltung auch gekreuzt. Die verschiedenen Hamsterarten unterscheiden sich teilweise in ihren Bedürfnissen voneinander. Doch allen ist gemeinsam, dass sie nachtaktiv und sehr bewegungsfreudig sind, einen Bau unter der Erde und Nahrungsvorräte anlegen.

Hamster werden erst seit knapp einem Jahrhundert in Menschenhand gehalten. In dieser kurzen Zeit konnten sie sich kaum an das Leben in Gefangenschaft anpassen, es handelt sich daher im Grunde noch um Wildtiere. Zwar werden einige Hamster recht zahm, andere bleiben aber ihr Leben lang scheu. Daher eignen sich Hamster vor allem für Menschen, die in den Abendstunden Lust darauf haben, die Nagetiere dabei zu beobachten, wie sie neugierig durch ihr Gehege laufen, Futter einsammeln und neue Gegenstände untersuchen.

Steckbrief

Grösse und Gewicht
9 bis 19 cm Länge
40 bis 200 g
(je nach Art)

Lebenserwartung
1.5 bis 3 Jahre
(je nach Art)

Ur-Ahnen
Syrischer Hamster (Mesocricetus auratus)
Campbell Zwerghamster (Phodopus campbelli)
Dsungarischer Zwerghamster (Phodopus sungorus)
Roborowski Zwerghamster (Phodopus roborovskii)

Haustier seit
ca. 100 Jahren

Aktivitätszeit
nachtaktiv

Haltungskosten
mind. 480 CHF pro Jahr

Zeitaufwand
mind. 20 Minuten pro Tag

Aktivitäten
Beobachten
Zähmen (je nach Charakter)

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