Primatenforschung in der Kritik
 

Affenversuche kritisch hinterfragt

Update vom 24.08.2017Aufruf zur DEMO!

Die  LSCV - Schweizer Liga gegen Tierversuche und für die Rechte des Tieres organisiert am Samstag, 2. September erneut eine bewilligte Demonstration gegen die geplanten Primatenversuche an ETH und Universität Zürich. Besammlung um 13.30 Uhr am Hirschenplatz an der Niederdorfstrasse in Zürich. Der Demozog startet um 14:30 Uhr zur ETH und an die Uni und anschliessend wieder zurück. Weitere Infos hier

 

Update vom 03.05.2017: 51 Schweizer Tierschutzorganisationen, darunter der Zürcher Tierschutz, erachten das Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts zum schwerstbelastenden Primatenversuch als unverhältnismässig und rechtswidrig. Sie kritisieren den Widerspruch zu einem höherstehenden Bundesgerichtsurteil, die krasse Verletzung der Tierwürde und die Überschreitung jeglicher moralisch-ethischer Grenzen. Hier geht es zur Medienmitteilung

 

Update vom 03.05.2017: Aufruf zur DEMO!
Die  LSCV - Schweizer Liga gegen Tierversuche und für die Rechte des Tieres organisiert am Samstag, 6. Mai um 14.00 Uhr am Werdmühleplatz in Zürich eine Demonstration gegen die geplanten Primatenversuche an ETH und Universität Zürich. Dauer bis 16.00 Uhr. Weitere Infos: www.lscv.ch.

 

Update vom 20.04.2917: Der Zürcher Tierschutz ist empört, dass an Zürcher Hochschulen wieder schwer belastende Affenversuche zugelassen werden. Mit seinem Urteil vom 5. April 2017 stützt das Zürcher Verwaltungsgericht als Zweitinstanz den vorgängigen Fehlentscheid des in dieser Sache höchst befangenen Regierungsrates. Es widerspricht damit einem wegweisenden Bundesgerichtsurteil von 2009, das aber weiterhin schweizweit den Massstab setzt.
Unsere Medienmitteilung

 

Belastende Tierversuche mit Affen werden von der Bevölkerungsmehrheit klar abgelehnt und dies zurecht. Primaten - insbesondere Menschenaffen -  sind die nächsten Verwandten des Menschen, wodurch es ihm naturgemäss leicht(er) fällt, sich in das Tier und sein Leiden einzufühlen und ethische Grundsätze anzuwenden. Das Tierschutzgesetz (Art. 20, Abs. 2) verlangt denn auch eine besonders kritische Hinterfragung von Primatenversuchen. Gleichwohl werden nicht wenige Experimente mit Primaten bewilligt, die z.T. schwerstes Leiden beinhalten. Der Zürcher Tierschutz setzt sich schon lange mit dieser Problematik auseinander. 2006-2009 war er an Rechtsverfahren beteiligt, bei denen schliesslich das Bundesgericht zwei vom Kanton Zürich bereits bewilligte Primatenversuche verbot. 2015 haben Tierschützer erneut gegen einen bewilligten Affenversuch rekurriert, das Verfahren ist noch hängig. Nachfolgend finden sich wichtige Ereignisse und Meldungen rund um Primatenversuche.

 

Update vom 31. Oktober 2016: 50'000 Unterschriften gegen Primatenversuche 
Sieben Tierschutzorganisationen, darunter der Zürcher Tierschutz, haben unter der Federführung der Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchgegner (STG), der Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche (ATRA) und der Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tieres (LSCV) am Montag, 31.10.2016 eine Petition mit mehr als 50’000 Unterschriften an den Präsidenten des Zürcher Kantonsrats überbracht. Ziel: Die Versuche mit Primaten in der Schweiz sollen gestoppt werden. Hintergrund sind die geplanten Primatenversuche in Zürich, aber auch weitere Versuche in Basel und Fribourg. Weitere Informationen sind im Mediencommuniqué und in den Hintergrundinformationen zu finden. Wir hoffen, dass der öffentliche Wille vom Zürcher Verwaltungsgericht, das wohl demnächst über den Rekurs gegen die Experimente von ETH und Uni Zürich an Makaken entscheiden wird, wahrgenommen wird und in seine Entscheidung mit einfliesst. 

 

 

Update vom 27. Januar 2016: Primatenversuche schlagen hohe Wellen 
Die von Uni und ETH Zürich geplanten schwerst belastenden Primatenversuche haben in den Medien ein grosses Echo hervorgerufen. Ursache war einerseits der an das Verwaltungsgericht weitergezogene Rekurs von drei Tierschutzvertretern der Zürcher Tierversuchskommission gegen diese Versuche. Andererseits war es auch die beispiellose Solidarität von knapp 50 Schweizer Tierschutzorganisationen: Gemeinsam teilten sie dem Zürcher Regierungsrat in einem offenen Brief ihr grosses Bedauern über dessen Entscheid mit. mehr...

 

 

Ältere Meldungen und Informationen

 

Modell für den Menschen?

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Beiträge im Schweizer Fernsehen und auf Tele Züri zum zweiten Rechtsfall hinsichtlich Primatenversuchen (2015/2016) 

 

Nicht alles ist erlaubt!

Tierschutzgesetz, Art. 20, Absatz 2: Versuche dürfen an evolutiv höher stehenden Tieren nur durchgeführt werden, wenn der Zweck nicht mit evolutiv niedriger stehenden Tierarten erreicht werden kann und keine geeigneten Alternativmethoden vorhanden sind.

 

Positionspapier Tierversuche

Positionspapier des Zürcher Tierschutzes über Tierversuche und Alternativmethoden (September 2017).

Grundsatz Nr. 8:  Der Zürcher Tierschutz setzt sich für alle Versuchstiere ein, Labormäuse oder -fische sind nicht weniger schutzwürdig als andere Tiere. Aufgrund ihrer verwandtschaftlichen Nähe zum Menschen bilden Primaten dennoch einen Schwerpunkt in der steten Arbeit zum Schutze der Versuchstiere.