Anhörung zum Lebensmittelrecht
 

Stellungnahme des Zürcher Tierschutz

 

Im Rahmen einer Anhörung zur Revision des Verordnungsrechts zum Lebensmittelgesetz setzt sich der Zürcher Tierschutz für Tiere ein, die in der Lebensmittelindustrie Verwendung finden. Dazu gehören auch Reptilien, Amphibien und Fische, da davon auszugehen ist, dass es sich bei ihnen ebenfalls um empfindungsfähige Tiere handelt.

 

 

Reptilienfleisch und Froschschenkel gehören keineswegs zu den Grundnahrungsmitteln.

Solange keine tierschützerisch vertretbaren Zucht-, Haltungs- und Tötungsformen entwickelt worden sind, gehören Import, Produktion und Verkauf dieser reinen Luxusprodukte hierzulande verboten. Bis solche Verbote in Kraft treten, fordern wir aus Tierschutzgründen eine Deklaration der Tierart, Herkunft und Gewinnungsmethode. Dies analog zur Pelz­deklarationsverordnung bzw. zur landwirtschaftlichen Deklarationsverordnung (LDV) bezüglich Käfigeiern und Käfigfleisch. 

Diese Deklarationspflicht muss analog zur LDV auch für die Gastronomie gelten!

Eine tierschützerisch vertretbare Produktion von Reptilien- und Amphibienfleisch genügt zudem bei weitem nicht. Der Zürcher Tierschutz fordert für Zuchtreptilien und Amphibien ebenso bewilligte Schlachtbetriebe wie für Säugetiere und Vögel. Hierzu zählt auch die Evaluation von schonenden Betäubungsmethoden.

Grundsätzlich fordert der Zürcher Tierschutz, dass auch für Reptilien, Amphibien und Fische die Schweizer Tierschutzgesetzgebung Anwendung findet.

 

 

 

Lebensmittelrecht

 
  • Stellungnahme des Zürcher Tierschutz zur Revision des Lebensmittelrechts

 

 

 

Die Reptilienfreunde von pogona.ch setzen sich ebenfalls gegen grausame Reptilienquälerei ein. 

Auch pogona.ch hat eine Stellungnahme zur Revision des Lebensmittelrechts eingereicht.