Portrait
 

Claudia Schweizer

FBA Tierbetreuung

 

Claudia ergänzt unser Team seit Juli 2019. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Betreuung unserer Katzen.

 

 

 

 

Ursprünglich hast du eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Im Sommer 2018 hast du dann dein Praktikum für die FBA als Tierbetreuerin bei uns gemacht. Was hat dich dazu bewogen, zur Tierpflege zu wechseln?
Nach einer Lehre im Verkauf und anschliessendem Wechsel ins Büro, war ich die letzten Jahre in der Immobilien-Buchhaltung tätig. Der Wunsch nach einer sinnvolleren Tätigkeit, die mich erfüllt und bei der ich mit Tieren arbeiten und ihnen helfen kann, wurde während dieser Zeit immer grösser. Die Ausbildung zur FBA Tierbetreuerin und das anschliessende Praktikum hier im Zürcher Tierschutz gaben mir die Möglichkeit für diesen Wechsel.

Kleintiere, Hunde, Katzen, Exoten wie Schlangen oder Echsen und viel Putzarbeit, Organisation, Tierarzt und Büro – in einem Tierheim hat es viel zu tun. Welche Arbeitsbereiche im Tierheimalltag hast du am liebsten?

Ich bin hauptsächlich bei den Katzen eingesetzt, wo es mir auch am besten gefällt, da ich ein richtiger «Katzenmensch» bin und auch mein Zuhause mit zwei wunderbaren Katzen teile. Mich fasziniert das Wesen von Katzen und deshalb bilde ich mich auch in diese Richtung weiter.

Was belastet dich im Beruf am meisten?

Wenn alte und kranke Tiere abgegeben werden. Vor allem Katzen und Hunde haben es sehr schwer sich mit der neuen Situation im Tierheim anzufreunden und trauern sehr lange um ihren Menschen und um ihr Zuhause.

Oft werden Tiere aus fragwürdigen Umständen im Tierheim abgegeben, wo klar wird, dass die Halter einfach keine Lust mehr auf ihr Tier haben. Als mitfühlender Mensch ist das nur schwer verständlich. Wie gehst du damit um?

Ich bin froh, dass die Tiere zu uns kommen und nicht einfach vernachlässigt oder ausgesetzt werden. So haben wir die Möglichkeit ein gutes und liebevolles Zuhause für sie zu finden und in dieser Zeit gut für sie zu sorgen. Ich wünsche mir allerdings, dass die Menschen früher um Hilfe bitten wenn sie sehen, dass sie dem Tier nicht mehr gerecht werden können.