Portrait
 

Alix Wurster

Dipl. Tierpflegerin

 

Alix ergänzt unser Team seit Januar 2019. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Betreuung unserer Katzen.

 

 

 

 

War der Job als Tierpflegerin schon immer dein Traumjob?
Mir war schon als Kind klar, dass ich gerne mit Tieren arbeiten will. Nach einem Achitektur-Praktikum, einem abgebrochenem Veterinärmedizin-Studium und 3 Jahren Service-/Bar-Erfahrung war dann auch klar, dass mir nur der Job als Tierpflegerin auf langfristige Sicht gefallen wird.


Kleintiere, Hunde, Katzen, Exoten wie Schlangen oder Echsen und viel Putzarbeit, Organisation, Tierarzt und Büro – in einem Tierheim hat es viel zu tun. Welche Arbeitsbereiche im Tierheimalltag hast du am liebsten?
Ich bin mit Katzen aufgewachsen und daher ist dies auch der Bereich, welcher mir am meisten Freude bereitet. Dennoch arbeite ich wahnsinnig gerne in einem Tierheim, welches auch Hunde und Kleintiere beherbergt. Schliesslich ist die Abwechslung im Tierheimalltag auch das, was die Arbeit so spannend macht.

Was belastet dich im Beruf am meisten?
Schlimm finde ich es, wenn alte Tiere, aus welchen Gründen auch immer, ins Tierheim kommen. Schliesslich wünscht man diesen lediglich einen schönen und stressfreien Lebensabend. Was im Tierheim nicht immer gegeben ist.

Oft werden Tiere aus fragwürdigen Umständen im Tierheim abgegeben, wo klar wird, dass die Halter einfach keine Lust mehr auf ihr Tier haben. Als mitfühlender Mensch ist das nur schwer verständlich. Wie gehst du damit um?
Ich finde es immerhin eine Leistung, dass die Leute es mit ihren Tieren ins Tierheim schaffen. Mit Menschen, welche ihre Tiere «einfach» aussetzen, habe ich viel mehr Mühe. Und schlussendlich wäre es fürs Tier ja auch nicht schön, dort leben zu müssen, wo man keine Lust/Zeit für es hat. Daher besser ins Heim, wo ein neues und besseres Plätzchen aufs Tier wartet.

Wenn du den Zürcher Tierschutz mit deinen früheren Arbeitsstellen vergleichst, was ist ähnlich, was ist anders?
Im Provisorium vom Basler Tierheim (damals im Umbau) war vieles sehr stressig und chaotisch. Beim Veterinäramt war der Betrieb sehr klein und man hatte keinen Kundenkontakt. Hier beim Zürcher Tierschutz ist vieles gut organisiert und es macht mir auch grossen Spass, wieder in einem «Tierschutz» Tierheim inkl. Tierplatzierung etc. zu arbeiten.