Portrait
 

Sabrina Schelbli

Dipl. Tierpflegerin

 

Sabrina ergänzt unser Team seit Oktober 2016. Einer ihrer Schwerpunkte wird die Betreuung unserer Hunde sein.

 

 

 

 

Du hast vor nicht allzu langer Zeit deine Lehre abgeschlossen und stehst jetzt seit Oktober 2016 als «vollwertige» Tierpflegerin bei uns im Einsatz. Was sind die grössten Unterschiede zwischen deinem «Lehrlingsdasein» und heute?

Zurzeit kann ich dazu noch nicht viel sagen, aber sicherlich trägt man mehr Verantwortung. Im Moment habe ich sehr viele Eindrücke und ich lerne viel dazu. In der Lehre lernt man viel theoretisches Wissen. Nach der Lehre steht die praktische Arbeit im Zentrum, da man selbständiger arbeiten kann.

 

Du wirst bei uns vorwiegend bei den Hunden eingesetzt. Sind Hunde deine Lieblingstiere im Tierheim, und falls ja, weshalb?

Ja, sie sind meine Lieblingstiere im Tierheim. Bei Hunden finde ich sehr spannend, wie sie sich mit ihrer Körpersprache untereinander wie auch Menschen gegenüber ausdrücken. Von jedem Hund, der ins Tierheim kommt, kann man etwas Neues dazu lernen. Somit entwickelt man sich mit jedem Hund weiter.

 

Hinter tierischen Schicksalen stehen häufig auch menschliche Schicksale und umgekehrt. Dies zum Beispiel dann, wenn uns eine Person ein Tier bringt, weil sie ins Spital oder Altersheim muss und weiss, dass sie kaum mehr nach Hause zurückkehren wird. Wie gehst du mit solchen Momenten um?

Natürlich tut mir das sehr leid für diese Menschen wie auch für das Tier. Aber leider gehört es bei diesem Beruf dazu, dass man solche Schicksale miterlebt.

 

Umgekehrt kommen auch viele Tiere ins Tierheim, weil ihre Besitzerinnen und Besitzer einfach keine Lust mehr haben. Was geht dir in solchen Momenten durch den Kopf?

In solchen Momenten bin ich einfach froh, wenn das Tier bei uns ist. Lieber ist es bei uns als bei Besitzern, die nicht mehr länger für das Tier schauen wollen. Denn so hat es eine Chance auf ein schönes Zuhause bei Menschen, die Freude an ihm und es gerne haben.

 

In welchen Momenten liebst du deinen Beruf am meisten?

Es gibt sehr viele Momente, in denen ich meinen Beruf liebe. Aber etwas vom Schönsten ist sicherlich, wenn man an der Türe des Tierheims ein Tier wie einen Hund in Empfang nimmt und mit der Zeit eine positive Veränderung zum Beispiel in seinem Verhalten sieht. Denn so weiss man, dass man alles richtig gemacht hat.