Unidos Por los Animales UPA
 

Hilfe im Katastrophengebiet

Viele Jahre schon unterstützte der Zürcher Tierschutz die peruanische Tierschutzorganisation UPA (Unidos Por los Animales), deren Freiwillige sich erfolgreich für Heim- und Wildtiere in Peru einsetzen. Im Frühling 2017 gelangten die beiden Schweizerinnen Corinne und Rosemarie Schirmer, welche die Organisation leiten, mit einem dringenden Hilferuf an uns. Schwere Unwetter führten nicht nur für die Bevölkerung zu einer Katastrophe, sondern auch für die Tiere. Wir handelten rasch und schickten Geld ins Krisengebiet, um vor Ort zu helfen. Ein Bericht aus unserem ZT-Magazin 1/2018 und eine Auswahl von Fotos, die das Ausmass der Katastrophe verdeutlichen: 

Land unter in Peru: Im Frühling 2017 suchen katastrophale Unwetter das südamerikanische Land heim. Menschen und Tiere leiden und brauchen dringend Hilfe, und die einheimische Tierschutzorganisation UPA (Unidos por los Animales) stösst an ihre Grenzen. Da ist die Hilfe vom Zürcher Tierschutz hoch willkommen.

Die Lage für den schwarzen Labrador Mischling ist dramatisch. Eingeschlossen von rauschenden Wassermassen steht er auf einer Kiesbank mitten im Río Rímac, einem Fluss im Umland der peruanischen Hauptstadt Lima. Ein Mann nimmt sich ein Herz und stürzt sich in die Fluten. Mithilfe eines zum Schwimmring umfunktionierten Lastwagenschlauchs gelingt es ihm, den Hund ans sichere Ufer zu bringen.

Nicht alle haben so viel Glück wie der Vierbeiner. Grosse Teile der Bevölkerung und mit ihr unzählige Tiere leiden im Frühling 2017, als ungewöhnlich starke Regenfälle Peru heimsuchen. Häuser und Verkehrswege werden überflutet, Hänge geraten ins Rutschen und begraben ganze Siedlungen unter sich. Das Klimaphänomen El-Niño hat mit voller Wucht zugeschlagen. 164'000 Häuser werden beschädigt und rund 29'000 Häuser zerstört beziehungsweise unbewohnbar, 750’000 Menschen sind betroffen. 

Rasch läuft Hilfe für die geplagte Bevölkerung an. Aus der ganzen Welt werden Hunderte Tonnen an Hilfsmitteln geschickt, darunter Decken, Zelte und Lebensmittelpakete. Wie immer bei solchen Katastrophen sind auch die Tiere betroffen. Sie verlieren ihr Zuhause und sind ohne Wasser und Futter den schlechten Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Viele Menschen kämpfen um ihre eigene Existenz und haben oft nicht die Kraft oder die Möglichkeit, sich um die Tiere zu sorgen.

 

Nicht so die ehrenamtlich tätigen Mitglieder von UPA (Unidos por los Animales), einer peruanischen Tierschutzorganisation unter Leitung der beiden Schweizerinnen Corinne und Rosemarie Schirmer. Sie leisten sofort erste Hilfe. Als klar wird, dass die Mittel nicht ausreichen, schicken sie einen Hilferuf zu uns nach Zürich. Es gilt, beschädigte Tierheime notdürftig zu reparieren, Heimtiere, vor allem verletzte und aufgrund der Unwetter vernachlässigte Hunde und Katzen zu behandeln und mit Futter zu versorgen. Wir kennen die beiden Frauen und UPA nur zu gut. Seit vielen Jahren unterstützen wir die Organisation und tragen so den Tierschutzgedanken auch nach Südamerika. Entsprechend rasch und unbürokratisch fällen wir den Entscheid, UPA einen grösseren Betrag ins Katastrophengebiet zu überweisen. Corinne Schirmer, Präsidentin von UPA: „Ohne Zürcher Tierschutz hätten wir nicht so rasch erste Hilfe vor Ort leisten können.“ Wir hoffen mit ihr, dass derartige Katastrophen in Zukunft mit dem Klimawandel nicht noch viel stärker auftreten.

 

 

Fotos aus dem Katastrophengebiet

 

UPA: Unser Partner in Südamerika

Weitere Infos zu UPA: 

http://unidosporlosanimales.org.pe/