Pelzrecherche 2019
 

Deklaration entlarvt skrupellose Läden voller Qualpelz

Medieninformation vom 7. Januar 2020

Der Zürcher Tierschutz kritisiert mit der Kampagne «echt Pelz – echt grausam» seit 2014 gewissenlose Schweizer Modehäuser. Seine neue Ladenrecherche zeigt: 87% der Pelzartikel waren zumindest teilweise deklariert, doch bei 31% war die Gewinnungsart verschleiert. Marderhund-Pelz lag im Vergleich zu 2017 fast doppelt so oft vor, die Hälfte davon kam aus China. Profitgierige Firmen wie Fashion Stylers oder Kofler überfluten die Schweiz mit solch brutalem Qualpelz aus engsten Käfigen.

 

Frühere Medienmitteilungen:

Weitere Informationen unter Pelzsaison 2019/2020 und auf unserer Pelzseite mit einer Übersicht zur Pelzproblematik und zu unserer Kampagne «echt Pelz - echt grausam».

 

Für Rückfragen:
Nadja Brodmann, Zoologin, 
Geschäftsleitung Zürcher Tierschutz
079 334 91 70   /   (044 261 43 36) 
nbrodmannanti spam bot@zuerchertierschutzanti spam bot.ch

Zürcher Tierschutz
Zürichbergstrasse 263
CH-8044 Zürich
www.zuerchertierschutz.ch

 

 

 

 

 

Bildmaterial

Ladenrecherche zu Pelz 2019
Reihenweise tierquälerische Pelze bei Fashion Stylers in Spreitenbach.
© Zürcher Tierschutz
Ladenrecherche zu Pelz 2019
Trotz korrekter Deklaration war bei 31% der 307 geprüften Pelzartikel die Gewinnungsart durch diesen «Kann aus…-Text» verschleiert.
© Zürcher Tierschutz
Ladenrecherche zu Pelz 2019
Waschbär- und Marderhund-Pelze sind sehr ähnlich – beide stammen am häufigsten aus grausamer Käfighaltung in China.
Waschbär © skeeze, pixabay, Marderhund © Photohunter, Collage © Zürcher Tierschutz
Ladenrecherche zu Pelz 2019
Rund 50% aller Pelzartikel stammten von Marderhunden aus Finnland oder China.
© Zürcher Tierschutz
Ladenrecherche zu Pelz 2019
Marderhunde in Finnland leiden ebenso wie diese Füchse in Polen oder alle anderen Pelztiere in Käfighaltung.
© Deutsches Tierschutzbüro, Berlin

Bilder zum Download anklicken