Modehäuser locken in die Pelzfalle
 

Modehäuser locken Kundschaft in die «Pelzfalle»

Medieninformation vom 2. Dezember 2015

 

Renommierte Modehäuser verkaufen weiterhin tierquälerische Pelzwaren, die mangelhaft oder gar nicht deklariert sind. Im Rahmen der Kampagne «echt Pelz – echt grausam» machte der Zürcher Tierschutz wiederholt Ladenbesuche bei Jelmoli, PKZ, Globus und Modissa. 21% der Pelzwaren waren falsch, und davon 8% gar nicht deklariert. 62% stammten aus Käfighaltung, die Hälfte aus schlimmster Produktion in China. Vermehrt sind nicht deklarierte Pelz-Accessoires im Angebot. «Augen auf beim Weihnachtskauf!» warnt der Zürcher Tierschutz. Zugleich fordert er von den Modehäusern einen Verzicht auf Echtpelz statt Profit auf Kosten der Tiere und Vogel-Strauss-Politik.

 

Ganze Medienmitteilung (pdf) und Graphiken mit Daten der Stichprobe

 

Frühere Medienmitteilung: 

Petition für Pelzimportverbot (Oktober 2015)

Bilanz Pelzkampagne 14/15 (März 2015)

Pelzkampagne 2014 (November 2014)

 

Für Rückfragen:

Nadja Brodmann, Zoologin, 

Geschäftsleitung Zürcher Tierschutz

044 261 43 36 / 079 334 91 70

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Bildmaterial

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Zwei Etiketten mit unterschiedlichen Angaben sind keine Seltenheit. © Zürcher Tierschutz
"Pelz: Racoon": völlig unzureichende Deklaration. © Zürcher Tierschutz
Echter Marderhund in orange: kaum als Echtpelz erkennbar. © Zürcher Tierschutz
Was aussieht wie Kunstpelz ist Echtpelz aus grausamster Käfighaltung. © Zürcher Tierschutz
"Kann aus.... stammen." Die Pelzdeklaration ermöglichst keine Transparenz. © Zürcher Tierschutz

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