Portrait
 

Rommy Los

Geschäftsleitung

 

Rommy Los ist seit 1. April 2013 Leiter unseres Tierheims am Zürichberg, seit 1. November 2013 hat er die Geschäftsleitung des Vereins inne. Er stellt sich nachfolgend vor und erklärt, wie sein Lebensweg ihn zur Arbeit mit Tieren und für Tiere geführt hat.

 

 

Der 2. April 2013 war mein Anfang als Leiter vom Tierheim des Zürcher Tierschutz. Aber da jeder Anfang auch gleichzeitig ein Ende von etwas Vorhergegangenem ist, möchte ich mein kurzes Porträt ein paar Jahre früher beginnen.

 

Tierliebe schon als Kind

Der Grundstein für meine Tierliebe war schon früh gelegt. Als Kinder hatten wir immer ein paar Tiere im Haus und für einige Monate hatten wir sogar das Glück, zwischen zwei Wohnortswechseln auf einem Reiterhof leben zu dürfen. Viele unserer Wochenenden hatten wir bei befreundeten Familien mit Bauernhöfen verbracht, und das abendliche Hereintreiben von Kühen in die Stallungen war damals ein grosses Abenteuer.

Lernen in anderen Ländern und Kulturen

Obwohl mein späterer beruflicher Werdegang (Internationaler Marketing Direktor) nicht wirklich etwas mit Tieren zu tun hatte, haben mir die vielen Länder und Kulturen, die ich habe kennenlernen dürfen, immer wieder bewusst gemacht, wie gut es einem selbst doch geht. Denn jedes Land hat seine eigenen Gesetze, Sitten und Gepflogenheiten, und nicht überall sind politische Sicherheit, Ausbildungsverhältnisse, Freiheit, Umwelt- und Tierschutz so gut gesichert wie bei uns. Die Verhältnisse andernorts mit eigenen Augen zu sehen erlaubt, ganz unterschiedliche Normalitäten zu erfahren und die eigene Welt im globalen Vergleich besser einzuordnen.

Zuerst Freiwilligenarbeit

Es war dann auch während dieser "Reise-Phase" meines Lebens, dass ich angefangen habe, mit meiner Frau die Ferienzeiten in einer Auffangstation in Namibia zu verbringen. Über viele Jahre konnten wir so aktiv Tierschutz leben und gleichzeitig beobachten, mit welcher Leidenschaft die Familie, die die Auffangstation betreibt, nicht nur die jährlichen Ferien sondern ihr ganzes Leben für das Wohl der Tiere einsetzt.

Nach einem dieser Aufenthalte haben wir Albert Schweitzers „Gebet für Tiere“ bei uns zu Hause im Eingangsbereich gross an die Wand geschrieben (1 x 1,5 m) und damit innerlich die Entscheidung getroffen, dass wenn sich einmal die Möglichkeit in diesen Bereich zu wechseln ergibt, wir den Schritt mit aller Konsequenz machen werden.

Heute ist Tierschutz mein Hauptberuf

2013 war es so weit, und ich empfinde es als Geschenk, dass der Zürcher Tierschutz mir die Möglichkeit gegeben hat, meinen Wunsch nicht nur wünschen sondern auch leben zu dürfen.

 

Rommy Los im Videoporträt, in seiner Funktion als Leiter unseres Tierheims: 

   

(produced by www.stadt-mensch.ch)

 

Für unsere Freunde, die Tiere

 

 

 

 

 

Ein Gebet für Tiere

 

O Gott,

höre unser Gebet für unsere Freunde,

die Tiere,

besonders für alle die Tiere,

die geschlachtet werden,

die misshandelt werden,

die nicht geliebt werden,

die gejagt werden oder sich verlaufen haben

oder hungrig und verlassen sind,

und sich fürchten;

für alle,

die eingeschläfert werden müssen.

Für sie alle erbitten wir Deine Gnade und Dein Erbarmen,

und für alle

die mit ihnen umgehen,

erbitten wir ein mitfühlendes Herz,

eine sanfte Hand und ein freundliches Wort.

Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere und lass uns so teilhaben am Glück der Barmherzigen.

 

(Albert Schweitzer)