Portrait
 

Neue Geschäftsleitung Bereich Tierschutz

Nadja Brodmann, Mitglied der Geschäftsleitung

 

Seit Januar 2014 bin ich für die fachliche Leitung des Zürcher Tierschutzes verantwortlich. Zuvor war ich 15 Jahre lang im Nutztierschutz tätig. Doch der Reihe nach, wie alles begann…

 

Chräbeli – mein Schlüssel zur Tierwelt

Als Kind hatte ich eine innige Beziehung zu unserer Hauskatze „Chräbeli“. Ich beobachtete ihr Spielverhalten und ihre Jagd nach Mäusen und allerlei anderem Getier. Dies wiederum weckte mein Interesse an den Wildtieren. Seither hat mich die „Faszination Tier“ nicht mehr losgelassen. Ich entschied, Zoologie an der Universität Zürich zu studieren.

Auf das Schwein gekommen

Innerhalb der Zoologie spezialisierte ich mich auf die Verhaltensbiologie. Ich hatte das Glück, eine Diplomarbeit im Bereich Nutztiere durchführen zu können. Eine Herzensangelegenheit – denn ich wollte mich für Alternativen zur katastrophalen Massentierhaltung engagieren. So kam es, dass ich eine Abschlussarbeit über die Synchronisation des Säugens von Hausschweinen im tiergerechten „Stolba-Familienstall“ schrieb. Seither weiss ich, wie lernfähig und sozial Schweine sind – vergleichbar mit Hunden!

KAGfreiland für Kuh, Schwein Huhn & Co.

Nach dem Studium arbeitete ich drei Jahre im Umweltschutzbereich, bevor ich zur damaligen „KAG“ nach St. Gallen wechselte. Während 15 Jahren leitete ich Projekte und Kampagnen bei der Schweizer Nutztierschutz-Organisation KAGfreiland. In den letzten zwei Jahren war ich zusätzlich als Geschäftsleiterin tätig.

Neue thematische Herausforderungen

Obwohl es im Nutztierschutz noch viel zu tun gibt, packte ich die Chance, zum Zürcher Tierschutz zu wechseln. Ich freue mich auf all die neuen „tierischen“ Themen – ohne den Nutztieren untreu zu werden.

 

Unterwegs für Tiere

© Cynthia Weber
 
© KAGfreiland
 

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!

(Afrikanisches Sprichwort)

 

Dies gilt auch für den Tierschutz. Nur anhaltende Aufklärungs- und Kampagnenarbeit führt letztlich zum Ziel. Das braucht oft viel Geduld, aber auch persönlichen Einsatz und die Zusammenarbeit mit Partnern - wir bleiben dran!