Portrait
 

Verantwortlicher Grossspenden & Philanthropie

Marcus Rocca, Tourismusfachmann HF,
Verantwortlicher Grossspenden & Philanthropie

 

Am 5. August 2019 durfte ich beim Zürcher Tierschutz die neugeschaffene Stelle des Verantwortlichen für Grossspenden & Philanthropie antreten.

 

 

 

 

Meine Aufgabe ist es, die Begeisterung und das Engagement des gesamten Teams des Zürcher Tierschutzes nach Aussen zu tragen und möglichst viele Tierfreunde davon zu überzeugen, dass sich eine Spende an die Organisation in vielfacher Hinsicht lohnt. Dabei ist mir Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber den Gönnerinnen und Gönner sehr wichtig, und deren Vertrauen die Basis für eine fruchtbare Partnerschaft.

Der Geissenpeter lässt grüssen

Seit meiner frühesten Kindheit haben mich meine Eltern in meiner Tierliebe unterstützt. In einem Hotel im Oberengadin, mit genügend Platzangebot, haben sie mir und meinen Geschwistern erlaubt Katzen, Vögel, Fische, Landschildkröten, Kaninchen, Enten, Hühner, Zwergziegen und Schafe zu halten. Meine Mutter hat mir zusätzlich ein Mitarbeiterzimmer zur Verfügung gestellt, indem ich mir meine eigene kleine Pflanzen- und Tierwelt aufbauen durfte. Viele Stunden habe ich darin verbracht und die Tiere beobachtet. 

Die eigene Wiese mit einer kleinen Stallung am Dorfeingang und unser Garten war die Heimat der Nager, Geflügel, Schildkröten und Paarhufer. Die Ziegen habe ich in den Ferien gemeinsam mit den Artgenossen der Dorfbauern auf die Weide oberhalb des Dorfes geführt und abends wieder auf ihre Ställe verteilt.

Heute begleiten mich Lennox und Winston, ein Jack Russell Terrier und ein Flatcoated Retriever, durchs Leben und halten mich ganz schön auf Trab

Einsatz für Schwächere in der Gesellschaft

Nach meiner Bankausbildung und einer Weiterbildung im Tourismus habe ich mich die letzten 17 Jahre im Bereich des barrierefreien Tourismus engagiert. In meiner Funktion als Leiter der nationalen Fachstelle habe ich mich gemeinsam mit einem engagierten Team für die Sensibilisierung der Tourismusbranche für die Belange von Menschen mit Behinderungen eingesetzt.

Nach dieser langen Anstellungszeit sehnte ich mich nach einer Veränderung. Als erstes habe ich mir einen Bubentraum erfüllt und die Ausbildung zum Pferdetrainer absolviert. Die Philosophie, die ich dabei verfolge, ist ein partnerschaftliches Zusammenarbeiten, die sowohl mir als auch dem Pferd ein gutes Gefühl vermittelt und beide bereichert.

Mein Weg führt mich nun zum Zürcher Tierschutz, wo ich mich erneut für Lebewesen einsetzen darf, die in der Gesellschaft oftmals kein Gehör finden.

 

 

 

Im Einsatz für Schwächere

 


«Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.»

Mahatma Gandhi