24.01.2013

Auf den Pelz gerückt

In der Rubrik "Analyse" des Tagesanzeigers vom 24. Januar 2013 belehrt Erika Burri die Leserschaft zum Thema Pelz und bezeichnet die Tierschützer als verlogen. Dies, weil sie auf die tierquälerischen Methoden der Pelzproduktion hinweisen, nicht aber auf das Leid der ausgebeuteten Menschen im schmutzigen Modegeschäft.

"Um Himmels willen nein", sie hat als Pelzträgerin kein schlechtes Gewissen, schreibt sie. Weil es ihr egal ist, welches Fell sie trägt und weil es schliesslich rund um die Kleiderindustrie auch Menschenleid gibt. Nach Burri sind Tierschützer verlogen, weil sie das Unrecht an Menschen nicht anprangern. Dieser Mechanismus, von sich selber ablenken und mit Fingern auf andere zeigen, ist billig und üblich, wenn man sich den Fakten verschliessen will. Frau Burri sei es unbenommen, sich über Tierquälerei hinwegzusetzen und Echtpelz zu tragen. Aber Tierschutzorganisationen stellen nun mal das Tierwohl in den Fokus und weisen auf Missstände hin. So kann jede(r) für sich selber entscheiden, ob er Tierqualprodukte konsumieren will oder nicht.

 

Bernhard Trachsel


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Kommentare

 
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Christine Häusermann

Mittwoch, 27.03.13 11:12

Dummheit ist leider nicht strafbar.

 

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