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Tierschutzprobleme bei Haustieren

Allein durch die grosse Anzahl der Tiere, die privat gehalten werden, ergeben sich naturgemäss diverse Missstände. Einige davon - wie etwa die Vernachlässigung der Haustiere - spielen sich oft in der nächsten Umgebung ab. Andere wiederum sind eher im Ausland ein Problem, wie etwa Strassenhunde. Nicht alle Missstände sind auf den ersten Blick als solche zu erkennen.

Schlechte Haltung

Es gibt leider Menschen, die Tieren willentlich weh tun und sie quälen. Es gibt aber auch sehr viele Tiere die Leiden, weil sich ihre Halter*innen nicht richtig um sie kümmern. Dies geschieht in den meisten Fällen nicht vorsätzlich, sondern aus Unwissenheit. Haben sich die Besitzer*innen nicht richtig über die Bedürfnisse ihrer Haustiere informiert, leiden diese oft im Stillen.

Skrupelloser Tierhandel

International gesehen ist der illegale Tierhandel neben dem Drogen- und Waffenhandel eines der lukrativsten Geschäfte überhaupt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um den Handel mit illegalen Wildtieren. Das Geschäft mit Haustieren - allen voran der Welpenhandel - erfährt derzeit einen nie dagewesenen Boom. Dubiose Onlinehändler beteiligen sich daran genauso wie gewissenlose Züchter*innen.

Hinweis zu Tieren aus dem Ausland

Egal ob Strassenhund, süsse Katze aus der Ferienanlage oder ein Tier aus einer ausländischen Zucht: wer solche Tiere unbedacht mit nach Hause nimmt resp. in die Schweiz einführt, muss mit diversen Problemen rechnen. Fehlen etwa bei der Einfuhr die richtigen Dokumente (Impfnachweis, etc.), kommt das Tier in Quarantäne, wird zurückgeschickt oder gar eingeschläfert. Einmal zuhause angekommen folgen Verhaltensstörungen, Traumata und diverse Krankheiten und Gendefekte, alles häufige Begleiterscheinungen. Diese werden vor allem für unerfahrene Tierhalter*innen schnell zur Belastungsprobe. Spätestens wenn hohe Kosten für die medizinische Versorgung anstehen, landen solche armen Kreaturen dann im Tierheim, wo sie kostenintensiv aufgepäppelt und mediziniesch versorgt werden müssen bevor sie in verantwortungsvolle Hände übergeben werden können.

Unkontrollierte Vermehrung

Die unkontrollierte Vermehrung von Hunden, Katzen und Kleintieren ist nicht nur im Ausland ein grosses Problem. Während bei uns in der Schweiz Strassenhunde nicht vorkommen, vermehren sich hierzulande viele Katzen so stark, dass sie eine Gefahr für die lokale Fauna darstellen, indem Sie eine Unzahl an Kleintieren wie Vögel und Reptilien jagen und töten. Im Ausland sind va. Strassenhunde ein Problem, da sie auch Krankheiten auf Wildtiere übertragen können und umgekehrt auch von Wildtieren zum Menschen bringen.

Illegales Aussetzen von Haustieren

Nicht immer ist es möglich, sein Haustier bis zum Schluss liebevoll zu versorgen. Seriöse Halter*innen kümmern sich dann um einen guten neuen Lebensplatz. Doch leider gibt es immer wieder skrupellose Menschen, die ihr einst geliebtes Haustier einfach aussetzen: Ein Wurf Jungkatzen im Wald, tropische Schildkröten im örtlichen Weiher, Kleinpapageien im Stadtpark oder Vogelspinnen im Zoo. Diejenigen Tiere, die nicht rechtzeitig entdeckt werden, erfrieren, verhungern oder verenden aus anderen Gründen.

In seltenen Fällen überleben die Tiere jedoch, was nicht selten katastrophale Folgen für die lokale, heimische Tierwelt hat. So fressen etwa ausgesetzte, nicht heimische Wasserschildkröten ganze Weiher leer und bringen damit das empfindliche biologische Gefüge aus dem Gleichgewicht. Wie auch immer die Folgen für die Tiere aussehen: Das Aussetzen eines Haustiers ist ein Tierschutzdelikt und damit strafbar und führt meist auf die eine oder andere Weise zu grossem Tierleid!

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Der Mops kann aufgrund seiner gedrungenen Kopfform kaum atmen, die Augen stehen hervor.
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Welpen aus dem Internet sind schnell bestellt und geliefert - Krankheiten inklusive.

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