Wir helfen
 

Unser Einsatz zum Schutz der Versuchstiere

Heutzutage unterliegen Tierversuche vielen Vorschriften, die Schweizerische Tierschutzgesetzgebung verhindert unkontrollierten Wildwuchs. Trotzdem gibt es noch vieles zu verbessern: auf Gesetzesebene, bei der Bewilligung und Überwachung von Tierversuchen, beim Denken und Handeln der Forschenden, beim Wissen ganz normaler Menschen. Entsprechend der Komplexität des Tierversuchsthemas setzen wir bei unserem Einsatz für Versuchstiere an verschiedenen Angelpunkten an: Förderung von Alternativmethoden, Mitsprache und Mitbestimmung im Vollzug, Einflussnahme auf die Gesetzgebung, Vernetzung und Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten.

Förderung von Alternativmethoden

Mit unserem Engagement beim wissenschaftlichen Journal ALTEX fördern wir die Entwicklung und Bekanntmachung von Alternativen zu Tierversuchen. An Kongressen und ähnlichen Anlässen sind wir vor Ort, um unsere Anliegen zu vertreten, unser eigenes Wissen auf dem neuesten Stand zu halten und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Mitsprache im Vollzug

Seit 1992 stellen wir einen der 3 Tierschutzdelegierten für die Kantonale Tierversuchskommission des Kantons Zürich und reden somit aktiv beim Bewilligungsablauf mit. Zurzeit tut dies unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Bea Roth. Dabei gilt es, sich bei der Güterabwägung aus einer Minderheitsposition heraus für die gebührende Gewichtung der Tierbelastungen einzusetzen. Die Möglichkeiten sind oft begrenzt, doch jedes einzelne Versuchstier und somit jeder Teilerfolg zählt.

Mitarbeit an Hilfestellungen

Mit Einsitz in der Kommission für Tierversuchsethik bringen wir unsere Anliegen in ein Gremium, das für die Forschergemeinschaft verschiedene Hilfsmittel wie Wegleitungen oder Richtlinien erarbeitet. Der Fokus wird dabei klar auf die ethischen Überlegungen bei Tierversuchen gelegt.

Mit vereinten Kräften kämpfen

Wir tauschen Wissen aus, um gemeinsam mehr ausrichten zu können. Im Verein Koordination Kantonaler Tierschutz arbeiten wir mit anderen Tierschutzorganisationen zusammen und unterstützen die Tierschutzdelegierten der Tierversuchskommission.

 

Jedes einzelne Tier zählt

Eine Maus auf einer Hand
© mag / fotolia
 

Vielfältig aktiv

Seit Jahrzehnten setzt sich der Zürcher Tierschutz aktiv und auf verschiedenen Ebenen für Versuchstiere ein. Die aktuellen Aktivitäten lassen sich in vier Bereiche einordnen:

  • Propagierung von Alternativmethoden
  • Gesetzesvollzug (Bewilligungsverfahren für Tierversuche)
  • Tierschutzpolitik und Gesetzesverbesserung
  • Schutz nicht-menschlicher Primaten

 

Mehr dazu im Positionspapier des Zürcher Tierschutzes über Tierversuche und Alternativmethoden