Botox
 

Es geht auch ohne Tierqual!

Nestlé will vom weltweiten Botox-Boom profitieren. Inakzeptabel ist, dass der Konzern dabei trotz Alternativen auf höchst tierquälerisch getestete Präparate setzt.

Tödliches Gift
Botulinumtoxin, besser bekannt unter dem Produktnamen „Botox“, ist ein tödliches Nervengift. Es dient als Medikament bei neurologischen Erkrankungen wie Migräne, Schiefhals, übermäßigem Schwitzen, Krämpfen, Reizblase etc. sowie für kosmetische Zwecke. Wegen der hohen Giftigkeit muss jede einzelne Produktionseinheit (Charge) geprüft werden, bevor sie in den Handel kommt: entweder 1) mit höchst belastenden Tierversuchen - dem LD50-Test - bei denen die Hälfte aller Testmäuse einen langsamen qualvollen Erstickungstod stirbt, 2) alternativ mit Zellkulturverfahren ohne Leiden und Tod. Für das reine Botulinumtoxin und Sicherheitsprüfungen ist zwar der LD50-Test vorge-schrieben. Doch dank Alternativmethoden für die fertigen Präparate müssen insgesamt 70-80% weniger Mäuse qualvoll ersticken.

Nestlé vermarktet Qualprodukte
Allein in Europa sterben jährlich ca. 400'000 Mäuse einen grausamen Tod für Botox-Präparate. Auch Nestlé will vom weltweiten, enormen Wachstumsmarkt profitieren. Skandalös daran: Der Konzern vertreibt via Tochterfirma Galderma ein Antifaltenmittel (Azzalure) sowie ein medizinisches Botox-Präparat (Dysport), welche immer noch mit LD50 getestet werden. 

Schreiben Sie Nestlé einen Protestbrief!
Nestlé soll auf den Vertrieb dieser Botox-Produkte verzichten, bis der Hersteller Ipsen eine tierfreie alternative Testmethode für seiner Präparate anwendet.

Hier gehts zum Musterbrief (Bild anklicken):
- Ihre Adresse im Briefkopf und den Namen der Unterschrift bitte anpassen, sowie
- Nestlé-Mail s. Brief, bitte mit Kopie: kontaktanti spam bot@zuerchertierschutzanti spam bot.ch - danke!

 © shutterstock - Egoreichenkov Evgenii

Wählen Sie tierversuchsfreie Präparate ohne Tierqual!

In der Schweiz zugelassene Präparate ohne mörderischen LD50 Test:
 -  für medizinische Zwecke: Botox (Firma Allergan) und Xeomin (Merz)
 -  für kosmetische Zwecke: Vistabel (Allergan) und Bocouture (Merz)

Boykottieren Sie Produkte des Herstellers «Ipsen»!
Die Botox-Präparate Dysport (medizinische Anwendungen) und Azzalure (kosmetische Anwendungen) der Firma Ipsen sind in der Schweiz ebenfalls zugelassen. Ipsen behauptet seit Jahren, eine versuchstierfreie Testmethode in der Pipeline zu haben, verwendet aber nach wie vor den LD50-Test. Daher Produkte von Ipsen strikte ablehnen!

SRF-Beitrag «Kasstensturz» vom 20.3.2018. mit dem Zürcher Tierschutz

Hier gehts zu unserer Medienmitteilung...

 

 

 

Tierqual vermeiden!

shutterstock_492269968
© shutterstock - Robert Przybysz
 

Welche Botox-Präparate kaufen?

Merkblatt zu den in der Schweiz erhältlichen Präparaten und zu ihrer ethischen Vertretbarkeit:

   

Briefaktion an Nestlé Schweiz

 

Weitere Informationen zu Botox

Hintergrundbericht Zürcher Tierschutz

Kassensturz vom 20.3.2018

Botox-Tierqual (ausführliche Hintedrgrundinformationen der deutschen Ärzte gegen Tierversuche e.V.)

Video "Tierversuche für Botoxprodukte (von Ärzte gegen Tierversuche e.V.)

Weitere Videofilme zum Thema Botox

 

Alternativen: das 3R-Prinzip

3R steht für "Replace, Reduce, Refine animal experimentation". Auf Deutsch heisst dies so viel wie "Vermeide, Vermindere, Verfeinere Tierversuche".

Mehr zum Thema: > Tierversuche, > Alternativmethoden