Tierversuche
 

Schritt für Schritt weg vom Tierversuch

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Über eine halbe Million Tiere sterben in der Schweiz Jahr für Jahr zu Versuchszwecken. Die meisten von ihnen werden nicht artgerecht gehalten, leiden in mehr oder weniger schwer belastenden Experimenten, werden als fragwürdige "Modelle" für den Menschen genutzt und in ihrer Würde verletzt. Eingreifen ist schwierig. Denn Tierversuche laufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab, gut geschützt durch die Schweigepflicht der zuständigen Behörden.

 

Unsere Vision ist eine Welt ohne Tierversuche. Wissenschaftlicher und medizinischer Fortschritt lassen sich auch ohne Tierversuche erreichen. Darauf arbeiten wir hin: Wir setzen auf die Entwicklung von leistungsfähigen Alternativmethoden, die Kraft der besseren Argumente, den Dialog und einen verbesserten Tierschutz. Wir gehen pragmatisch und schrittweise vor, ohne dabei das langfristige Ziel aus den Augen zu verlieren.

 

Im Positionspapier zu Tierversuchen (2017) hält der Zürcher Tierschutz seine Grundsätze zu Tierversuchen und Alternativmethoden fest, beschreibt seine Aktivitäten in diesem Themenbereich und blickt in die Zukunft. Weitergehende Informationen finden sich auf den Seiten Aktuell, Affenversuche, Fakten, Alternativen, Wir helfen.

 

 

 

 

ZUKUNFT OHNE TIERVERSUCH

Rattenfamilie
© lifeonwhite.com / fotolia.com
 

Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.

Tierschutzgesetz, Artikel 4 Absatz 2

 

 

Tierversuche, die dem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen, sein Allgemeinbefinden erheblich beeinträchtigen oder seine Würde in anderer Weise missachten können, sind auf das unerlässliche Mass zu beschränken.

Tierschutzgesetz, Artikel 17