Pelzwinter 2014/2015
 

Kampagne «echt Pelz – echt grausam»

Jährlich leiden und sterben weltweit über 100 Millionen Pelztiere für die Mode, Tendenz steigend! Seit dem 1. März 2014 gilt in der Schweiz die Pelz-Deklarationsverordnung nach einem Jahr Übergangsfrist. Unsere um- fassende Recherche in den grössten Modehäusern mehrerer Städte bildete den Auftakt für die neue Kampagne «echt Pelz – echt grausam». Im Fokus standen PKZ, Jelmoli und Globus. Das Ergebnis der Recherche haben wir in einer Pressemitteilung und im Kassensturz am 18.11.14 publiziert.


Fazit:

Kein einziges dieser Unternehmen deklarierte alle Produkte gesetzeskonform. Fehlende oder fehlerhafte, vertauschte oder widersprüchliche Etiketten sind inakzeptabel. Nicht einmal in Pelzfachgeschäften war alles richtig deklariert, wie einzelne Stichproben zeigten.

 

Tiana Moser, Nationalrätin der GLP, äussert sich zu den Gesetzesverstössen: «Als Motionärin der Deklarationspflicht bin ich enttäuscht. Die Geschäfte hatten nun 18 Monate Zeit für die Umsetzung der neuen Verordnung; diese ist nötig, damit die Kundschaft Wahlfreiheit hat und nicht die Katze im Sack kauft.»

 

PKZ, Jelmoli und Globus: Vorbildfunktion fehlt

Der Zürcher Tierschutz fordert von PKZ, Jelmoli und Globus, ihre schweizweite Vorbildfunktion wahrzunehmen. Dazu gehören:

  1. einwandfreie Deklarationen für maximale Transparenz
  2. freiwilliger Verzicht auf Echtpelz

 Weitere renommierte Unternehmen mit Echtpelz

Schweizweit führen unzählige grosse und kleine Modehäuser noch Echtpelz im Sortiment. Auch von diesen fordern wir, nicht nur korrekt zu deklarieren, sondern aus ethischen und tierschützerischen Gründen ganz auf Echtpelz zu verzichten:

  • Bongénie Grieder
  • Mode Bayard Gruppe
  • Modissa AG (Grossraum Zürich)
  • Mode Weber (Ostschweiz)
 

 

Zürcher Tierschutz fordert "Fur Free"
Die renommierten Modehäuser sollen sich klar von Echtpelz distanzieren. Dies gilt auch für jene Unternehmen, die zur Zeit keinen Echtpelz führen (z.B. Manor, Vögele). 
Qualitätsbewusste Unternehmen verzichten freiwillig auf den Profit mit tierquälerischem Echtpelz und kommunizieren dies öffentlich, indem sie dem Fur Free Retailer Program beitreten. Alles andere ist ethisch inakzeptabel!

 

Das Model Tamy Glauser unterstützt die Forderungen

«Eine Deklarationspflicht ist das Mindeste, was ein Laden einhalten sollte. Besser wäre es, wenn die Läden beim Einkauf komplett auf tierquälerische Pelzwaren verzichten würden. Das würde auch die Designer zum Umdenken zwingen».

 

 

 

Pelzfrei!

Pelzkampagne 2014
© pelzinfo.ch
  • Eine Fülle von Informationen rund um das Thema Pelz finden sie unter www.pelzinfo.ch

  • "Aktiv gegen Pelz": Ein Flyer (pdf), der aufzeigt, wie man Echtpelz erkennt, welche Läden frei von Echtpelz sind, wie man selber aktiv gegen Pelz sein kann.
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Fur free Label
Tamy Glauser, Model