Jagdstatistik
 

Zahlen entscheiden

Die eidgenössische Jagdstatistik wird jährlich vom Bund erstellt. So kann die nationale Entwicklung der Wildtierbestände, der Abschüsse und des Fallwildes beobachtet wer­den. Die Jagdstatistik wird als Managementinstrument gehandhabt. Sie ermöglicht dem Bund die Überwa­chung der nachhaltigen Nutzung jener wildlebenden Tierarten, die gejagt werden dürfen. Die Statistik macht auch Angaben über die Anzahl der Jagdberechtigten und über Wildschweinschäden. Jeweils im Sommer werden die neusten Daten aufgeschaltet. 

 

Jagdjahr, Jagdstatistik

Die Zeitperiode, für welche die Wildtierdaten eines Kantons in der Statistik ausgewiesen werden, heisst Jagdjahr. In den meisten Kantonen dauert dieses vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres, so auch im Kanton Zürich.

 

Neben detaillierten Listen zu allen relevanten Tierarten bietet das BAFU Jahresübersichten zu den Huftieren, den übrigen Säugetieren und den Vögeln pro Kanton an. So wurden zum Beispiel im Jahr 2013 im Kanton GR 4'485 Rothirsche geschossen, im Kanton Zürich lediglich deren 38. Beim Reh sind es "nur" 2'625 in Graubünden, jedoch 4'497 im Kanton Zürich.

 

Spezialfall Vogeljagd

Im Jahr 2013 wurden 370 Schneehühner, 458 Birkhähne und 1'660 Waldschnepfen geschossen. Diese drei Arten sind verhältnismässig selten, zudem werden sie bereits durch viele andere menschliche Aktivitäten in ihren Lebensräumen massiv gestört. Im Kapitel Artenschutz, Biodiversität finden sich Stellungnahmen verschiedener Fachorganisationen, die der Vogeljagd sehr kritisch gegenüberstehen. Der Zürcher Tierschutz schliesst sich diesen im Grundsatz an und begründet dies in seinem Positionspapier zur Jagd.

 

Wer jagt wo und was?

© aus: Eidg. Jagdstatistik 2013
 
 

Alles in Zahlen

Eidgenössische Jagdstatistik des Bundesamtes für Umwelt BAFU

 

Erklärung zur Jagdstatistik des BAFU

 

Bundesamt für Statistik. Detaillierte Zahlen zu Jagd, Fischerei und Fischzucht. Vergleichend über mehrere Jahre

 

JagdSchweiz. Zahlen und Fakten

 

KORA. Zahlen und Kommentar zum Rotfuchs