Jagdstatistik
 

Zahlen entscheiden

Die eidgenössische Jagdstatistik wird jährlich vom Bund erstellt. Mit ihr können die nationale Entwicklung der Wildtierbestände, der Abschüsse und des Fallwildes aufgezeigt und die nachhaltige Nutzung der jagdbaren Wildtierarten überwacht werden. Die Statistik macht auch Angaben über die Anzahl der Jagdberechtigten und über Wildschäden. Weiter sind auf der Seite Informationen zu den Schweizerischen Jagdsystemen, zu gesetzlichen Vorgaben und zu Schonzeiten zu finden.

Die Daten werden jeweils pro Jagdjahr ausgewiesen. In den meisten Kantonen dauert dieses vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres, so auch im Kanton Zürich. Jeweils im Sommer werden die neusten Daten aufgeschaltet.

Kantonale Statistik
Neben nationalen Listen zu allen relevanten Tierarten bietet die Statistik zu einigen Arten auch kantonale Zahlen an. Das ermöglicht interessante Vergleiche: So wurden zum Beispiel im Jahr 2018 im Kanton GR 5'055 Rothirsche geschossen, im Kanton Zürich lediglich deren 58. Beim Reh sind es "nur" 1'972 in Graubünden, jedoch 4'578 im Kanton Zürich.

Keine Zahlen zur Nachsuche
Mittlerweile ist die Nachsuche in den meisten Kantonn vorgeschrieben. Wenn also ein Tier nicht getötet sondern nur angeschossen wird, sind die Jäger verpflichtet, es mit einem Hund zu suchen und zu schiessen. Leider werden diese Nachsuchen statistisch nicht erfasst. Dabei wäre es für die objektive Bewertung der Jagd relevant, wie viele Tiere unsauber getroffen und wie viele davon anschliessend tatsächlich gefunden und erlöst werden.

 

 

 

Wer jagt wo und was?

© aus: Eidg. Jagdstatistik 2013
 
 

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