Haltungsfragen
 

Mit Wissen zum Erfolg

Liebenswerte und treue Kumpane werden Hunde dann, wenn wir das erlernte Wissen umsetzen und sie verstehen wollen. Ein Tier zu übernehmen, sollte aber trotzdem wohl überlegt sein. Man übernimmt die Verantwortung für ein ganzes Hundeleben, und ein Hund kann 10 – 15 Jahre alt werden.Der Hund soll gefördert, aber nicht überfordert werden. Klare und konsequente Regeln helfen, die Mensch–Hund–Beziehung zu vereinfachen. So kann man auch unerwünschtem Verhalten vorbeugen und entgegentreten. Das gilt auch bei Tieren, die schon ein “Rucksäckchen” mit Problemen mitbringen.

 

Wichtig zu wissen vor dem Hundekauf

  • Mitbewohner sind mit einem Hund einverstanden.
  • Hunde sind in der Mietwohnung erlaubt.
  • Ich habe genügend Platz im Haus oder in der Wohnung
  • Ich habe genügend Zeit für Spaziergänge.
  • Während der Arbeit ist der Vierbeiner nicht alleine Er wird tagsüber betreut.
  • Ich kann mir einen Hund leisten und weiss, was mich an Kosten erwartet (Tierarzt, Hundesteuern etc.).
  • Die Regeln wurden erstellt und alle Mitbewohner halten sich daran.
  • Ich bin bereit, Kurse zu besuchen.
  • Ein Platz während den Ferien oder für Notfälle ist vorhanden.
  • Ich weiss welcher Hund zu mir passt und habe mich über die Rassen erkundigt.
 

Ein Welpe kommt ins Haus

Damit aus dem Welpen ein umgänglicher, sicherer und sozial verträglicher Hund wird, ist eine gute “Kinderstube” das A und O. Der Mensch muss bemüht sein, dem Welpen möglichst viel mit auf den Weg zu geben. Er sorgt für

  • die Sozialisation mit Artgenossen (erlernen zwischenhundlicher Kommunikation)
  • die Sozialisation mit andern Tieren (Katzen, Meerschweinchen, Pferde etc.)
  • die Sozialisation mit Menschen (Spaziergänger, Jogger, Kinder, Menschen mit Behinderungen, usw.)
  • die Gewöhnung an nicht soziale Umweltreize wie Strassenverkehr, Flugzeuge, Knallgeräusche etc.

Es ist wichtig, dass die Welpen erst im Alter von zwölf Wochen vom Muttertier und den Geschwistern getrennt werden. Sie erhalten hier die wichtige innerartliche Schulung, während für die Umweltreize eher der Mensch verantwortlich ist.

 

Ein Hund aus zweiter Hand

Diese Tiere werden aus unterschiedlichen Gründen abgegeben. Das bedeutet nicht, dass es sogleich Problemhunde sind. Hier ist wichtig, dass man sich nicht von Mitleid leiten lässt. Am Besten nimmt man sich Zeit, diese Hunde über eine längere Zeitspanne kennen zu lernen, geht mit ihnen spazieren, nimmt sie einmal auf Probe nach Hause und entscheidet erst dann nach reiflicher Überlegung.

 

Kind und Hund

Ob Baby, Kleinkind oder grösseres Kind - sie gehören mit dem Vierbeiner immer unter Aufsicht.

 

Unerwünschtes Verhalten

Viele Verhaltensweisen des Hundes sind in den Augen des Menschen nicht erwünscht. Sie gehören aber, wie etwa das Jagen, meist zum natürlichen Verhalten. Um solche Verhaltensweisen zu ändern, braucht es gezielte Anleitung durch Fachpersonen (Link zu BLV Hunde ausbilden)und konsequentes Üben durch die Hundehalter. Man kann Verhaltensmuster auch umorientieren, was aber eher Fachpersonen vorbehalten sein sollte.

 

Hunde artgerecht halten

Welpengruppe am erkunden der Umgebung
© Gabi Trachsel
 

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Weiterführende Literatur