Wildtiere
 

Wildtierschutz

Schon seit seinen Anfangsjahren im Jahr 1856 engagiert sich der Zürcher Tierschutz für Wildtiere. Waren es zu Beginn vor allem die Vögel, die es ihm angetan hatten, kamen nach und nach weitere Tiere hinzu. Für manch verlassenes „Rehlein“ fand er eine Pflegefamilie, wie in alten Vereinszeitschriften zu lesen ist.

Aber nicht nur um einzelne Tiere kümmerte sich der Verein. So forderte der Zürcher Tierschutz beispielsweise im Jahr 1910, die Amphibien in der Schweiz unter Schutz zu stellen.

Zwischen 1960 und 1970 rief der Zürcher Tierschutz mit anderen Akteuren das erste Auslandsprojekt, Lewa Downs in Kenia, ins Leben, um die dortigen Nashörner nachhaltig zu schützen. Auch die seltenen Grevy’s Zebras stehen seither im Fokus des Zürcher Tierschutz.

Zu Beginn der 1990er Jahre begann er Fledermaus-, Igel-, Bartgeier-, Junghasen-Fischotter-, Wiesel- und andere Wildtierförderprojekte zu unterstützen.
1991 war er an vorderster Front bei der ersten Bartgeierfreilassung der damaligen Gesellschaft zu Wiederansiedlung des Bartgeiers GWB (heute: Pro Bartgeier) in der Schweiz dabei und übernahm für einen Vogel die Partnerschaft. Weil sich ein grosser Erfolg abzeichnete, übernahm der Zürcher Tierschutz in den kommenden Jahren die Patenschaft dreier weiterer Vögel. 

Des Weiteren ist der Zürcher Tierschutz gefragter Tierschutzpartner bei Revisionen im Gesetzgebungsprozess oder unterstützt zukunftsweisende Projekte wie das Auffinden und Retten von Rehkitzen vor Mähmaschinen mit Wärmebilddrohnen.

 

Jungfüchse

(c) Beat Hauenstein