Unidos Por los Animales (UPA)
 

Tierschutz in Peru

UNIDOS POR LOS ANIMALES (UPA) ist eine Tierschutzorganisation, die im Jahr 2003 in Lima (Peru) gegründet wurde. Ihre Vision ist eine Welt für alle Lebewesen, ohne Misshandlung und Leiden. UPA arbeitet in verschiedenen Tätigkeitsbereichen: Heimtiere, Versuchstiere, Wildtiere, Zirkustiere, Stierkämpfe. Zentrale Aspekte ihrer Arbeit sind u.a. die Aufklärung über das Wesen und die Bedürfnisse von Tieren sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung und Behörden für Tierschutzanliegen. Bei diesen Bestrebungen wird UPA durch den Zürcher Tierschutz unterstützt. Alle UPA-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und hoch-motiviert, mit wenig Geld lässt sich dank dessen sehr viel für die Tiere machen.

 

Versuchstiere - Ausbildung ohne Tierversuche

UPA fördert die Anwendung versuchstierfreier und damit ethischer Methoden, die den Einsatz von Tieren in der biomedizinischen Ausbildung (Medizin, Biologie etc.) ersetzen. Damit beweist sie, dass Lernen ohne zu töten möglich ist. An verschiedenen Universitäten in Peru wurden bereits massgebende Veränderungen in den Ausbildungsmethoden erzielt, so dass nun, dank ethischer Alternativen, der Einsatz von Versuchstieren bedeutend reduziert werden konnte.

 

Wildtiere – Bekämpfung des illegalen Handels

Mit Initiativen zur Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen kämpft UPA gegen den illegalen Handel mit Wildtieren und gegen die Verwendung von Tieren in Zirkussen. Viele Wildtiere - Opfer des illegalen Handels - werden auch ganz konkret gerettet und in Auffangstationen im peruanischen Urwald auf ihre Auswilderung vorbereitet. Tiere, die auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen nicht mehr ausgewildert werden können, erhalten in der Auffangstation eine artgerechte Unterbringung.

 

UPA unterstützt aktiv die Anlagen und den Betrieb des Ökologischen Tierparks "Santa Rosa de Lima", im Areal des Friedhofs der Nationalen Peruanischen Polizei. Hier haben neben "ausrangierten" Nutztieren auch zahlreiche Wildtiere eine neue Lebenschance gefunden, die aus dem illegalen Handel gerettet wurden. Der Tierpark erfüllt nebst Tierfürsorge auch erzieherische Sensibilisierungs-Aufgaben und wird von der Bevölkerung, vor allem auch von Studenten und Schülern, gerne besucht.

 

Stierkämpfe – BASTA YA! (Genug!)

Durch die Teilnahme an Kampagnen und Demonstrationen von Aktivisten fördert UPA das Bewusstsein gegen den Stierkampf im Land. In Zusammenarbeit mit Kongressmitgliedern werden Gesetzesprojekte gegen Stierkämpfe ausgearbeitet.

 

 

 

 

 

 

Tierschutz in Südamerika

www.unidosporlosanimales.org
(in Spanisch)

 

 

 

Versuchstierfreie Ausbildung

Am COLAMA Kongress in Rio de Janeiro (2012) präsentiert Tierärztin Ines Nole (Mitte) „Jerry“, einen künstlichen Hund. An diesem Modell lassen sich medizinische Eingriffe lernen und üben, ohne ein lebendes Tier zu quälen und zu töten.

 

Illegaler Wildtierhandel

Totenkopfäffchen im Tierpark "Santa Rosa de Lima".

 

Stierkampf

Manifestation "Lima Banderillas" im November 2012 auf der Plaza San Martin, Lima.