Gemeinsam stark!
 

Gemeinsames Tun hilft Tieren und Lebensräumen besser

Dies ist ein Gastbeitrag von Corinne Schirmer. Sie lebt in Peru und ist die Präsidentin der peruanischen Tierschutzorganisation UPA (Unidos por los Animales). Diese Organisation setzt sich tatkräftig in verschiedenen Bereichen des Tierschutzes ein und erhält vom Zürcher Tierschutz regelmässig Unterstützung. Im hier geschilderten Fall war die Unterstützung eine rundum gegenseitige. Zwei schweizerische Tierschutzorganisationen - die Partner Zürcher Tierschutz und OceanCare - und zwei peruanische Organisationen - UPA und Fundación Ballena Azul - haben sich zusammengetan, um in Europa und in Lateinamerika Aufklärung über die Meeresverschmutzung durch Plastik zu betreiben. 

 

Verteil-Aktion Plastik-Flyer in Peru

Der von OceanCare und dem Zürcher Tierschutz gemeinsam mit den peruanischen Tierschutzorganisationen Unidos por los Animales und Fundación Ballena Azul verfasste, ins Spanische übersetzte Flyer über die Meeresverschmutzung durch Plastik, ist bereits an verschiedenen Anlässen in Peru verteilt worden und hat grosses Interesse geweckt.

 

Zum einen an der “1. Ausstellung über Tierschutz” in Lima. Dieser Anlass, von der Kommission für Tierrechte der Anwaltskammer organisiert, fand am 10. August 2013 statt. An der Ausstellung wurden mehrere gut besuchte Vorträge über verschiedene Tierschutzthemen gehalten. Der Dekan der Anwaltskammer sagte in seiner Ansprache den Tierschutzorganisationen seine Unterstützung zu. Die Organisationen Unidos por los Animales und Amazon Shelter informierten an ihren Ständen über die Verschmutzung der Meere durch Plastik und verteilten die Flyer an die Besucher.

 

Im Einkaufszentrum Centro Cívico Real Plaza stellt Ballena Azul an jedem Wochenende an ihrem Stand ihre Kampagnen, u.a. “Peru, Land der Wale”, vor. Die Organisation macht auf die Problematik der Meeresverschmutzung durch Plastik und deren erschreckendes Ausmass an den peruanischen Küsten aufmerksam, welches eine der grössten Risiken für das Land darstellt. Zur Illustrierung des Problems wird der Plastik-Flyer verteilt, der beim Publikum grosses Interesse findet.

 

Zudem werden die Flyer an verschiedenen anderen geeigneten Plätzen wie Schulen, Tiergärten und wichtigen Tourismuszentren – vor allem mit Whale- und Dolphin-Watching-Aktivitäten – verbreitet.

 

Es ist zu hoffen, dass der eindrückliche, an viele Besucher verteilte Flyer das Interesse und das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung weckt und zu einem Umdenken führt, um eine nachhaltige Verbesserung der Zustände an den Küsten Perus zu bewirken.

 

August 2013

 

Plastik-Flyer auf Spanisch

 

Flyer und weitere Informationen

  • Partnerschaft Zürcher Tierschutz/OceanCare