SYMPATISCHER WASSERMARDER

© Jiri Bohdal, naturphoto.cz

 

Die Fischotter sind auf dem Vormarsch. Ist die Schweiz fischottertauglich?

 

Aktiv für die Fischotter

Als Partner der Stiftung Pro Lutra setzt sich der Zürcher Tierschutz mit namhaften Mitteln dafür ein, dass die Fischotter wieder in die Schweiz zurückkehren können.

 

 

Weitere Informationen

  • Der Mitgliederausflug 2011 des Zürcher Tierschutz stand ganz im Zeichen der Fischotter. mehr ...
  • "Der Wassermarder kommt - Ist die Schweiz fischottertauglich?" Eine Broschüre des Zürcher Tierschutz über den Fischotter in der Schweiz und in Europa. Online-Bestellung im Tierbuchshop.
  • Beobachter Natur. Eine Reportage über das Projekt Lutra alpina gibt einen lebendigen Einblick in die Feldarbeiten des Projekts und die Situation der Fischotter in der Schweiz.
  • CH-Wildinfo. Ein Artikel zum Fischotter und dem Projekt "Lutra alpina".

 

 

Fischotter in der Schweiz
 

Für eine Rückkehr der Fischotter

Fischotter gehörten einst zu den Wildtieren der Schweiz. Heimisch waren sie an vielen Bächen und Flüssen und in den flachen Uferbereichen von Seen. Mit viel Glück konnte man sie beim Fischfang beobachten. Im Lauf des vergangenen Jahrhunderts wurden sie jedoch immer seltener. Grund dafür waren Giftstoffe im Wasser, Gewässerverbauungen und Wasserkraftwerke, die Bejagung durch den Menschen und der Rückgang der Fischpopulationen. Seit 1989 gelten Fischotter in der Schweiz offiziell als ausgestorben.

 

Pro Lutra: eine Stiftung für die Fischotter

Doch die Lebensbedingungen haben sich in den letzten 20 Jahren für die Fischotter verbessert: die Wasserqualität ist heute vielerorts wieder gut und es werden grosse Anstrengungen unternommen, Gewässer zu renaturieren.

In der Überzeugung, dass Fischotter zur Schweizer Tierwelt gehören und also in unser Land zurückkehren sollen, haben 1997 interessierte Kreise die Stiftung Pro Lutra gegründet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Rückkehr der Fischotter in die Schweiz zu fördern. Dabei steht die Unterstützung einer natürlichen Einwanderung im Vordergrund.

 

Lutra alpina: auf den Spuren der Fischotter in den Alpen

Tatsächlich gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Fischotter von selber kommen: Seit rund 20 Jahren befinden sich verschiedene Fischotterpopulationen Europas wieder auf dem Vormarsch, so auch in der österreichischen Steiermark. Damit besteht heute die einmalige Gelegenheit, die Bedürfnisse der Fischotter in einem alpinen und subalpinen Gebiet zu untersuchen. Pro Lutra begann deshalb mit der Planung des Projekts „Lutra alpina“ zur Erforschung der Fischotter in der Steiermark. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Zürcher Tierschutzes konnte das Projekt Lutra alpina im Mai 2010 mit den Feldarbeiten in der Steiermark starten. Die Resultate dieser Untersuchungen sollen fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Rückkehr des Fischotters in die Schweiz liefern.