Jede Unterschrift zählt!

 

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Die Unterschriftensammlung läuft voraussichtlich bis Ende November 2011.

 

 

 

 

 

Jagdpetition
 

"Mehr Tierschutz auf der Jagd - Jetzt"

Aus tierschützerischer Sicht ein erheblicher Rückschritt bedeutet die vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) ausgearbeitet Revision der Jagdschutz- verordnung. Der Entwurf zementiert veraltetes Denken und verhindert eine ökologisch sinnvolle und tiergerechte Ausübung der Jagd über Jahre.

 

Helfen Sie noch heute mit!

Die vom Schweizerischen Tierschutz STS lancierte und vom Zürcher Tierschutz unterstützte Petition möchte vor der Inkrafttretung der neuen Verordnung per 1.1.2012 die Behörden zu einer Nachbesserung anregen, im Sinne eines Jagdgesetzes, welches tierschützerische Aspekte mit- berücksichtigt.

 

Neudefinition des Begriffes "Wildschaden"

In der revidierten Jagdverordnung werden Tiere entsprechend ihrem jagdlichen oder landwirtschaftlichen Nutzen in Nützlinge und Schädlinge eingeteilt. Die daraus folgende Einschätzung der Wildschäden geht vermehrt zu Ungunsten „nicht nützlicher“ Tiere. Das heisst, dass ein durch ein Raubtier innerhalb der natürlichen Nahrungskette getötetes Wild- oder Nutztier als Wildschaden bezeichnet wird und der Schaden die Legitimation zum Abschuss des Raubtieres beispielsweise des Wolfes beinhaltet.

 

Verbot der Baujagd gefordert!

Bei der Baujagd werden Füchse durch abgerichtet Hunde (Erdhunde z.B. Jagdterrier) in den Bau verfolgt und aus diesem im Idealfall dem Jäger vor die Flinte getrieben. Dabei kommt es jedoch immer wieder zu Kämpfen zwischen den Hunden und den Füchsen, welche nicht zuletzt auch für die Hunde tödlich enden können. Die verletzten Füchse leiden teilweise stundenlang, bis sie vom Jäger gefunden, ausgegraben und von ihrem Leiden erlöst werden.

 

Anreize für die Ansitzjagd schaffen

Treibjagden wie sie im Moment durchgeführt werden, scheuchen die Tiere auf. Die in panischer Flucht befindenden Wildtiere werden häufig nur an- geschossen, flüchten in den Wald und erleiden einen langsamen Tod, weil sie trotz Nachsuche nicht gefunden werden. Eine gezielte Auswahl der zu schiessenden Tiere im Sinne einer wildbiologisch und ökologisch sinnvollen Regulation ist nur bei der Ansitzjagd gegeben. Aus diesem Grunde sollten Anreize für die Ausübung der Ansitzjagd geschaffen werden.