Mehr Rechtschutz für Tiere

flyer tierschutzanwalt

 

 

 

Detailierte Informationen und den Initiativtext finden Sie unter www.tierschutzanwalt.ch.

 

Lesen Sie auch unseren Blogeintrag zur Meinung des Bundesrates.

 

Treten Sie auch unserer Facebook-Gruppe zum Thema bei und laden Sie IhreFreunde dazu ein!

 

 

 

JA zum Tierschutzanwalt!
 

Ja zum Tierschutzanwalt

Am 7. März stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Tierschutzanwalt-Initiative des Schweizer Tierschutz STS ab. Sie fordert den Einsatz von einem Kantonalen Tierschutzanwalt, der in Straffällen die Interessen der betroffenen Tiere vertritt.

 

Worum geht es?

Die Tierschutzgesetzgebung regelt zwar den Umgang mit und die Haltung von Tieren, bei Verstössen kommt es aber nur selten zu einem Gerichtsurteil. Die Verfahren verlaufen oft im Sand, oder die Tierquäler kommen mit milden Bussen davon. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Tierhalter einen Anwalt haben, auf Seiten der Tiere sich aber niemand verpflichtet fühlt. Diese Lücke soll nun geschlossen werden. Der Bund soll die Kantone verpflichten, einen Tierschutzanwalt einzusetzen, der sich dafür einsetzt, dass Tierquälereien verfolgt und angemessen bestraft werden. Er kann zu milde Urteile oder ungerechtfertigte Verfahrenseintstellungen anfechten.


Was bringt es?

Glücklicherweise können wir in Sachen Tierschutzanwalt sozusagen in die Zukunft blicken: Der Kanton Zürich hat bereits seit 1992 einen Tierschutzanwalt. Vergleicht man die Zahlen der Urteilssprüche mit einigen anderen Kantonen, geht klar hervor, dass im Kanton Zürich mehr Tierschutzdelikte vor den Richter gelangen. Die Fachkompetenz und Zusammenarbeit mit dem Tieranwalt wird von den Behören sehr geschätzt. Und die jährlichen Kosten von 80'000 Franken sind ein schwaches Gegenargument. Denn zum einen gibt der Kanton pro Jahr über 100 Millionen für die Strafverfolgung aus, und zum anderen können mehrere Kantone einen gemeinsamen Tierschutzanwalt einsetzen.

 
Das Tierschutzgesetz soll kein Papiertiger bleiben.

Werfen deshalb auch Sie am 7. März ein JA in die Urne!