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29.05.2010

US Armee wollte mit lebenden Schweinen üben

In Grafenöhr in der Oberpfalz (D) wurde die US Armee mit Protestbriefen überhäuft. Kein Wunder, denn auf dem Truppenübungsplatz wurde das Training mit lebenden Schweinen geplant. Die Tiere sollten schwer verletzt werden, um so als Übungsmodelle für die Sanitätseinheiten zu dienen. Diese sollten die stark blutenden Tiere zusammenflicken, später sollten die Tiere dann getötet werden. Eine bizarre Idee. Selbst die deutsche Bundeswehr gab auf Anfrage an, dass solche Übungen im medizinischen Training der Armee unnötig seien, da Simulationen und der normale Alltag vollauf genügen.


Nach Bekanntmachung dieses Vorhabens war die Entrüstung gross. Die zuständigen Stellen erhielten über hundert Briefe und Mails, in denen sich die Bevölkerung und verschiedene Organisationen über die Verwendung von lebenden Tieren empörten. Bestürzt über diese heftige Reaktion der Öffentlichkeit hat die US Armee jetzt ihr Gesuch zurückgezogen und verzichtet vorerst auf die Schweineversuche.


Wir freuen uns darüber, dass es genug Menschen gibt, die sich die Mühe nehmen, gegen solche unnötige Verwendung von Tieren zu protestieren. Und es zeigt einmal mehr, dass Protest tatsächlich etwas bewirken kann.

 

Barbara Schnüriger


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Kommentare

 
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Esther Probst

Dienstag, 01.06.10 08:46

Unglaublich! Würden Soldaten solche Übungen ausführen? (Ja, ich weiss, die führen leider noch ganz anderes aus.) Wer möchte eigentlich von solchen Menschen verteidigt werden? Geschweige denn zusammengeflickt? Wer möchte überhaupt mit Ihnen in irgendeiner Art zu tun haben?

 

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