Zürcher Tierschutz 
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Fragwürdige Eier

- © Klaus Eppele/ fotolia.com
Je billiger das Ei, umso fragwürdiger die Lebensbedingungen des Huhn's.
Bio-Freilandeier kaufen
Download der Liste von Verkaufsstellen, welche besonders tierfreundliche kagfreiland-Eier verkaufen.
Weitere Info
Lesen sie hier, wie himmeltraurig es den meisten Legehennen in Deutschland ergeht.
Woher kommt das bunte Hühnerei?
Zu Ostern verdoppelt sich der Hühnereierabsatz der Grossverteiler. Aus Tierschutzsicht heikel sind dabei vor allem die gefärbten, gekochten Eier. «Das sind oft günstige Importeier», sagt Bernhard Trachsel vom Zürcher Tierschutz. Diese dürfen Käfigeier sein, wenn sie deklariert sind. Über die verarbeitende Industrie gelangen sie auch häufig in unsere Nahrungskette, etwa in Desserts oder Teigwaren.
Offen verkaufte Bunteier der Grossverteiler stammen jedoch in der Regel aus Bodenhaltung, also von Hühnern, die in Ställen herumlaufen und -flattern können. Theoretisch. «Tatsächlich leben diese Hühner meist in massiver Dichte und haben kaum Bewegungsfreiheit», so Trachsel. Der Zürcher Tierschutz sagt: Nur Eier aus Freilaufhaltung haben Tierschutzqualität. Auf den meisten Kartons der bunten Hühnereier steht aber leider auch diese Ostern höchstens «Bodenhaltung».
Die Lösung? Freilandeier, möglichst in Bio-Qualität kaufen - und selbst färben. Mit Eiern von glücklichen Hühnern macht das doppelt Spass.