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12.08.2008

Winterthurer Wölfen ist es wohl

WolfDas neue Wolfspaar im Winterthurer Wildpark Bruderhaus lebt sich gut ein – noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. “Sie brauchen ein paar Wochen Ruhe”, sagt Stadtforstmeister Beat Kunz. “Wir sind froh, dass die Parkbesucher die Absperrungen respektieren.” Bisher verlief die Umsiedelung vom Zürcher Wildpark Langenberg reibungslos. Die Grauwölfe fressen gut, bis zu zwei Kilo Fleisch pro Tag. Das dreijährige Männchen ist scheu, während das zweijährige Weibchen sich dem Tierpfleger bereits bis auf wenige Meter näherte.

 

Der Zürcher Tierschutz hat als Partner des Wildparks Bruderhaus den Bau der neuen Wolfsanlage unterstützt. Sie umfasst zwei trennbare Gehege über insgesamt 12000 Quadratmeter und mehrere Beobachtungsposten. Die Besucher können in der Wolfshütte die Tiere durch ein offenes Fenster, das mit Drähten gesichert ist, hautnah betrachten. In der Beobachtungshöhle kann man die Wölfe durch Glasfenster quasi Aug in Aug sehen. Beat Kunz und sein Team habe die Bäume unten frei gesägt, um den Blick durch den Wald über das coupierte Gelände zu ermöglichen. Der Clou ist die Futterseilbahn zum Erdhügel, wo eine Kamera Livebilder von der Fütterung und Aufzucht der Jungtiere sendet. “Wir rechnen damit, dass es bald Junge gibt”, so Kunz. Das Gehege ist auf sieben Tiere ausgelegt.

 

Eröffnung ist am 23. August. Busverbindung (# 12) vom Bahnhof Winterthur alle 30 Minuten.

 

Pressestelle Zürcher Tierschutz

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