Zürcher Tierschutz 
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Verwirrter Kolkrabe
Am 18. August hat in Deutschland ein Jäger während einer Maisjagd auf Schwarzwild seinen treibenden Kameraden erschossen und sich nachträglich zu Hause selbst gerichtet. Ein tragischer Vorfall, aus dem die Jäger etwas lernen könnten. Tun sie das auch?
Mitnichten, zumindest wenn man sich zum Thema auf dem Forum "Jagd & Natur" umsieht. Da wird der Jagdunfall mit Autounfällen verglichen, wo man jeweils nicht so ein "Geschrei" mache. "Kolkrabe", der Autor des besagten Postings schlägt nun der verblüfften Leserschaft vor, er könnte "eine Initiative lancieren gegen das Autofahren im Namen des Tierschutzes. ... Ich hoffe, Trachsel und Götschel fahren keine Motorfahrzeuge. Und schön haben diese kein Fischerboot! Man könnte doch mit einer lockeren "Schiffsraube" einen 116 cm langen Hecht köpfen".
Alles klar? Beim Kolkraben handelt es sich übrigens um einen Nicht-Jäger, wie wir vermuten, nämlich um den Hobby-Angler R. H. aus L. Wie sagte doch der Jäger "Basse" im selben Forum? "Ein Mensch, der nicht jagt, lebt nicht natürlich, MUSS also degeneriert oder krank sein oder sonstwie daran gehindert werden, seine Natur zu leben"! Alles klar!
Bernhard Trachsel
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