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10.08.2011

Tierschutzstatistik: Trübe Aussichten

Wie der Schweizer Tierschutz STS am 8. August meldete, mussten die Tierheime seiner Sektionen 27'463 Tiere aufnehmen. Das sind rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hauptgründe für den dramatischen Anstieg sieht der STS in der stark zunehmenden Beliebtheit der Heimtiere – aber auch in der immer weiter verbreiteten Wegwerfmentalität, die auch vor Tieren nicht Halt macht.

In den Tierheimen landen hauptsächlich Findel- und Verzichttiere, wovon Katzen und Hunde den Grossteil ausmachen.

Heimtiere sind in der Anschaffung billiger denn je. Zudem werden sehr viele, vor allem Hunde, aus dem Ausland eingeführt und hier platziert. Gesetzliche Schwellen wie eine Ausbildungspflicht gibt es ausschliesslich für Hundehalter. Für andere Tierarten wären sie politisch nicht durchsetzbar, genauso wenig wie eine Chip- und Registrierungspflicht oder eine Kastrationspflicht für Katzen. Mit der zunehmenden Mobilität der Menschen verkommen Tiere oft zum unerwünschten Hindernis und bleiben auf der Strecke. Was tun? Der STS setzt auf Information und Aktion. Das entspricht auch unserem Credo, was u.a. in unserer Webseite und mittels Tierhaltungsbroschüren umgesetzt ist.

                                                                                                   Bernhard Trachsel

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Kommentare

 
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Herbert Gasser aus 8493 Saland

http://www.tierheim-choli.ch

Freitag, 23.09.11 14:21

Meiner Meinung nach müssten bei jeder Initiative die zur Abstimmung kommt auch die Verordnung mit eingebunden werden.
Nach einer Annahme werden die Verordnungen erst nach der Abstimmung gemacht.
Diese Verordnungen sind meistens nicht nach dem Willen des Volkes ausgelegt.

Bernhard Trachsel aus Gossau

Montag, 29.08.11 09:23

Schuld an der Misere sind auch fragwürdige Hundegesetze mit Rassenverboten. So auch im Kanton Zürich, wo ein an sich gutes Hundegesetz mit der Aufnahme der Rassenverbote im Bezug auf den Tierschutz zum Rohrkrepierer wurde.

 

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