Zürcher Tierschutz 
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Hundehandel: Grosses Elend für kleine Hunde
Trendsetterinnen wie Paris Hilton machten es vor: einen kleinen süssen Hund an der Seite als ständiger Begleiter. Kleine Hunderassen boomen zurzeit. Und wo immer eine neue Mode aufkommt, lassen eifrige Geschäftemacher nicht lange auf sich warten. Im Internet bieten Hundehändler Welpen der beliebtesten Rassen zu Tiefpreisen an; meist sogar gleich mehrere Rassen gleichzeitig und ohne lästige Wartezeiten. Ahnungslose Käufer freuen sich über das vermeintliche Schnäppchen, ohne zu wissen, dass dahinter mehrfaches Tierelend steckt.
Die Welpen stammen oftmals aus Osteuropa. Um möglichst viele Tiere zu produzieren, werden Hündinnen zu Gebärmaschinen degradiert. In elender Haltung folgt ein Wurf dem anderen. Damit die Zuchthündinnen nach einer Geburt möglichst rasch wieder läufig und trächtig werden, trennt man die Welpen viel zu früh von der Mutter. Auf langen Transportwegen werden diese sodann in die Schweiz gekarrt. Viele werden krank oder überleben den Transport nicht. Die Überlebenden sind traumatisiert und weisen Entwicklungsdefizite auf. Verhaltensstörungen und Krankheitsanfälligkeit begleiten die Hunde - und damit auch ihre Besitzer - oft ein Leben lang.
Es lohnt sich deshalb zum einen, auf „Aktionshunde“ zu verzichten und seinen Hund bei einem seriösen Züchter zu suchen. Zum anderen muss etwas gegen diesen tierquälerischen Hundehandel unternommen werden. Der Schweizer Tierschutz hat dafür eine Kampagne gestartet. Er sammelt Unterschriften und wird damit den Bundesrat auffordern, sich um die Missstände zu kümmern und die nötigen gesetzlichen Bestimmungen zu erlassen.
Weiterführende Informationen und die Petition finden Sie beim Schweizer Tierschutz.
Barbara Schnüriger
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