Zürcher Tierschutz 
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Fournier-Affäre: Der Ex-Staatsrat bleibt im Gespräch
Der Walliser Ständerat und Wolfshetzer Jean-René Fournier bleibt in den Schlagzeilen. Am 30. September durfte er einen Erfolg im Kampf gegen ein paar Schweizer Wölfe und um viele Walliser Wählerstimmen feiern. Seine Motion, die den Wolfsschutz in der Schweiz schwächen soll, fand eine bürgerliche Mehrheit im Parlament. Unseren Kommentar zu diesem schwarzen Tag für alle Wildtiere findet sich hier.
Weniger freuen dürfte Herrn Fournier, dass ihm der Untersuchungsrichter auf die Pelle rückt. Fournier hatte 2006 die Abschussbewilligung für einen Wolf illegal erteilt, weil er möglichen Einsprachen die aufschiebende Wirkung entzogen hatte. Diesen Umstand klagte der WWF beim Kantonsgericht ein und dieses bestätigte, dass der WWF zu Recht gefordert hatte, die aufschiebende Wirkung sei wieder herzustellen. Wir meinen: Walliser Wolfsgegner spielen mit verdeckten Karten und das angebliche Wolfsproblem ist in Tat und Wahrheit ein Walliserproblem.
Bernhard Trachsel
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Sigrid Lüber aus Wädenswil
Mittwoch, 06.10.10 16:10
Es ist absurd, dass von den jährlich 10'000 Schafen, die abstürzen, verhungern oder durch Krankheit in den Alpen sterben, keine Rede ist und das Parlament sich stattdessen nur auf die 200 durch Wölfe gerissenen Schafe konzentriert. Der Tod der sich selber überlassenen Schafe durch Hunger, Krankheit oder Unfall ist nicht weniger brutal als durch einen Wolfs-Riss.
Es ist beschämend, dass in der Schweiz nicht möglich ist, was in Italien, Frankreich und Spanien seit vielen Jahren praktiziert wird - nämlich ein Leben mit den Grossraubtieren wie Wölfe und Bären.
Warum nur sind so viel Schweizer derart denaturiert.
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