Zürcher Tierschutz 
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ETH setzt auf noch mehr Tierversuche
Auf dem Hönggerberg wurde der Grundstein für ein neues ETH-Gebäude gelegt. Es soll in drei Jahren Platz für 10 Professoren und ihre Forschungsgruppen bieten. Aber nicht nur die Zahl der Professoren soll verdoppelt werden, sondern auch die Zahl der Versuchstiere. Die geplanten Ställe bieten Platz für 40'000 Mäuse. Dazu wird dann auch ganz unverblümt kommentiert, dass dieser Forschungsbereich vermehrt auf Tierversuche angewiesen sei, um komplexe Vorgänge im Organismus zu verstehen.
Ein sehr deutliches Statement in Sachen Strategie. Offenbar setzt die Grundlagenforschung in Zürich auch für die Zukunft mehr denn je auf Tierversuche. Wenn man einen Blick auf die Baukosten wirft, würde man sich wünschen, dass nur ein Bruchteil davon in die Entwicklung von tierfreien Methoden gesteckt würde. Ganz abgesehen davon, werden auch diese Ställe wieder nach der gängigen Norm der Versuchstierhaltung geplant, eine Verbesserung der tierquälerischen Haltungsbedingungen ist kein Thema. Das ist nicht nur arrogant, sondern vor allem unwissenschaftlich und rückständig. Denn solche Tiermodelle sind lediglich Artefakte, die höchstens fragwürdige Resultate liefern können.
Die Zahl der Versuchstiere wird also weiterhin ansteigen. Auch zu dieser Entwicklung wurde am Montag der Grundstein gelegt. Für die Versuchstiere also alles andere als ein Grund zur Freude.
Bernhard Trachsel
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Andi Fischer
Donnerstag, 03.12.09 23:49
Trauriges Thema. Ist es trotz heutiger Technik in einem solchen Umfang nötig... :-(
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